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K004 Zwei Lieder

english K004 Two Melodies

K4 Zwei Lieder

von I. Strawinsky [für eine Singstimme (Mezzo-Sopran) und Klavier Op. 6] nach Worten von Serge Gorodetzky – Два романса на слова Сергђя Городецкаго – Deux mélodies pour chant et piano Op. 6 – Two melodies (op. 6) for mezzo-soprano and piano. Words by S. Gorodetzky – Due Canti per voce e pianoforte su parole di Gorodetzky, op. 6

* die beiden Lieder erschienen original in Einzelheften mit deutschem Haupttitel, und mit russisch-deutschem Kopftitel ohne Haupttitel auf der 1. Notenseite

Inhalt: Das erste Lied schildert eine junge Glöcknerstochter, die ihren Freund durch den Tod verloren und sich voller Wehmut dazu entschlossen hat, weltlichem Leben und weltlicher Freiheit zu entsagen und in ein Kloster einzutreten, während ringsum unter Glockenläuten auf Ostern neues reiches Leben sprießt. – Das zweite Lied schildert eine Gruppe von Mädchen, die unter ritualisiertem Warten mit kultischen Handlungen wie Tautropfensammeln und sanftem Rutenschlagen in der Hoffnung sind, noch vor der Nacht Bräute zu werden, während in der angrenzenden dunklen Hütte ein krähender Hahn sitzt. Am Ende bricht Jubel aus. Der Engel, auf den sie warteten, ist gekommen, und es ergeht die Aufforderung, nunmehr Gott zu loben.

Vorlage: Beide Texte sind der in Russland seinerzeit sehr berühmten, 1907 erschienenen Gedichtsammlung Jar (Ярь) des symbolistischen Dichters Serge Gorodetzky entnommen, der sich bis zu seinem Tod 1967 in Sowjetrussland größter Anerkennung erfreute. Gorodetzky, 1884 geboren, hatte in St. Petersburg Slawistik studiert und war 1904 noch als Student zu Studienzwecken nach Pleskau am Peipussee im nordwestlichen Russland an der Grenze zu Estland gereist und hatte dort Verbindung zu den uralten Sitten und Gebräuchen einer bis dahin wenig bekannten und fast schon in vorhistorische Zeiten zurückreichenden Bevölkerung bekommen. Er gab sich ganz der Faszination dieses Erlebnisses hin und schrieb als dessen Frucht seinen Gedichtband, der ihn über Nacht zu einem der führenden symbolistischen Dichter Russlands machte. Alles, was Strawinsky über die Skythen, über heidnische Riten, die Göttin Jarila, über das Paganismus genannte Fortleben abergläubisch-altheidnischer Gebräuche im Umfeld des Christentums und anderes wusste, was dann für den Sacre du Printemps nützlich wurde, geht auf Gorodetzkys Jar–Buch zurück. Es wurde zum Kristallisationspunkt einer neumythologischen Mode und für diejenigen zur Offenbarung, die nach außen hin die Verbindung zum Christentum gelöst hatten, ohne doch Atheisten geworden zu sein, was zu diesem Zeitpunkt auch für Strawinsky zutraf. Es sah so aus, als würde die durch Jar verkündete Botschaft das religiöse Vakuum in der bald revolutionsreifen russischen Intelligenz zu füllen beginnen. In der Gedichtsammlung befinden sich 3 Frühlingsgedichte. Zwei davon handeln den Frühling im Kontrastbild Stadt-Land ab. – Das von Strawinsky ausgewählte dritte Frühlingsgedicht, das Gorodetzky am 15. April 1906 dichtete und das sich offensichtlich großer Beliebtheit erfreute, wie die nachfolgenden Vertonungen von Wsewolod Bagadanow (1907), Wladimir Pol (1910) und Dimitri Sernow (1915) zu beweisen scheinen, war weder paganistisch noch neuheidnisch, sondern zutiefst christlich und lebte aus dem Opfergedanken des einen für den anderen. Die junge Glöcknerstochter hat ihren Freund verloren. Sie wendet sich keinem anderen zu. Sie geht auch nicht aus unglücklicher oder unerfüllter Liebe ins Kloster, sondern um dort für das Seelenheil des anderen zu beten, nicht ohne traurig über das zu sein, was sie aufgibt. Symbol dafür ist die Karfreitagskerze. Gorodetzky hat alle diese Bezüge nur angedeutet, um aus einer Erzählung Dichtung zu machen. – Das zweite Gedicht ist bei sehr dunkler Sprache weniger hintergründig. Es scheint sich auf einen der vielen, mit unterschiedlichem Ernst überall in der Welt auf andere Weise gehandhabten Mädchenbräuche zu beziehen, mittels überlieferter Rituale die baldige Ankunft eines vorbestimmten Mannes zu beschwören. Das Gedicht ist mit dem russischen Wort für Tautropfen (Росянка) überschrieben, der Untertitel ist nur in Analogie übersetzbar. Хлыстовская heißt so viel wie “Gesang der Chlysty”. Chlysty wiederum ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Sekten, die vor Jahrhunderten entstanden und, wenn auch unterdrückt, mit ihren Ritualen unter und neben dem orthodoxen Christentum weiterlebten. Sprachlich scheint er von dem russischen Wort хлестать für peitschen abgeleitet zu sein, deutet also auf eine flagellantische Praxis hin, die im Gedicht als sanftes Rutenschlagen aufscheint. Eine andere Lehrmeinung will wissen, es handele sich um eine Sprachmissbildung Chlysty = Christi, zumal das russische Wort Хлысты nicht mit dem Anfangsbuchstaben K (К), sondern mit Ch (Х) beginnt und die Ethnologie sichergestellt wissen will, dass die Chlysty keine flagellantische Praxis übten, wohl aber als eine der Pfingstsekten an den ständig reinkarnierten Christus glaubten. Es lässt sich vieles in dieses Gedicht hinein– und herauslesen, ohne dass es greifbar wird. Man ist in der Interpretation, vermutlich durch den Untertitel angeregt, so weit gegangen, das Gedicht nicht als Frauen-, sondern als Männer-, und zwar als Mönchsgesang zu interpretieren. Strawinsky werden diese Sprachzusammenhänge gewiss wenig berührt haben. Es ist vermutlich der christliche Hymnen-Schluss gewesen, der ihn zur Vertonung dieses Gedichtes als Schlussgedicht veranlaßte, was immer er daraus für sich selbst ausgelegt haben mag. Jedenfalls gipfelt seine Komposition in diesem kurzen Finalruf.

Übersetzungen: Mit der Übertragung der Gorodetzky-Lieder ins Deutsche, Französische und Englische beginnt der bis zu Strawinskys Lebensende anhaltende Disput über die richtige Übersetzung seiner Vokalkompositionen in die drei führenden europäischen Kultursprachen, die Strawinsky ausreichend genug beherrschte, um die Übersetzungen beurteilen zu können. Da seine Texte einschließlich der Titeleien immer hintergründiger und in den Pribautki schließlich nur noch andeutungsweise übertragbar wurden, mussten die Übersetzungen, sollten sie sinnvoll werden, mit ihm (oder mit dem Dichter selbst) abgestimmt sein, um auf den Sinn zu treffen. Zwei Übersetzernamen tauchen in der Frühzeit der Strawinskyschen Komposition immer wieder auf: der von Charles-Ferdinand Ramuz, der kein Russisch konnte und Wort für Wort von Strawinsky beraten werden musste, und der des griechischstämmigen polyglotten Michel-Dimitri Calvocoressi, der bis 1914 eine führende Rolle in Paris spielte und mit Strawinsky in einer mehr als bloß losen Verbindung stand. Keine ihrer Übertragungen ist aber wirklich fehlerfrei gewesen, weil es übersetzungstechnisch beinahe unmöglich ist, sinngemäß Wort für Wort notenzugeordnet zu übertragen und dabei auch noch Vers– und Reimform zu beachten. Das gilt nicht minder für die Übersetzungen der russischen Gorodetzky-Lieder in das Englische und Französische und fängt wieder beim Titel an. Calvocoressi übersetzt Росянка mit englisch >Dew<, also einfach >Tau<, was eigentlich >Dewdrop = Tautropfen< heißen müsste, und französisch mit >La rosée sainte<, also >Der heilige Tau<, was ebenfalls genau übersetzt >La goutte de rosée< heißt. Calvocoressi folgt hier also der zeitlich vorangegangenen deutschen Übersetzung >Der heilige Tau<. Es ergibt sich sofort die Frage, wie ein Übersetzer an den Begriff des „heilig“ kommt, der im Original nicht gesagt, wohl aber gemeint ist, und warum er ihn für die englische Übersetzung nicht ebenfalls übernahm. Der Übersetzer muss demnach mythologische beziehungsweise paganistische Hintergrundkenntnisse gehabt haben. Als Übersetzer in das Deutsche steht auf den deutschen Ausgaben der Name des Sprach– und Übersetzergenies Calvocoressi. Im vorliegenden Falle enthält die deutsche Übersetzung so viele zeitgenössisch ungebräuchliche altertümliche Spezialwörter in ebenfalls ungewöhnlicher grammatikalischer Anordnung, wie etwa >frömmig< statt >fromm< (nicht mit frömmlerisch = geheuchelt fromm zu verwechseln), dass man meinen möchte, dieser Übersetzer müsse aus dem eigenen Land kommen und zusätzlich ganz erhebliche, (wie Calvocoressi) in die Tiefe gehende Sprachkenntnisse und außerdem das notwendige Hintergrundwissen besitzen, um so zu übersetzen, wie er übersetzt hat. Zeitweise meinte man sogar, der Übersetzer sei Gorodetzky selbst gewesen, was die Sinnzuordnung zum russischen Original erklären würde; aber es ist davon auszugehen, dass Gorodetzky kein Deutsch sprach. Wie immer man die paganistische Praxis des Flagellierens bei den Chlysty deuten mag: Im Gedicht wird keine flagellantische Aktion geschildert (die ja ein masochistisches Tun mit Schmerzerzeugung an sich selbst, nicht an anderen, bildet), sondern ein Fruchtbarkeitszauber in Form eines leichten, zärtlich-schlagenden Berührens, wie er in allen Fruchtbarkeitsriten selbst noch bis hin zur aussterbenden Praxis des leichten Pritschenschlagens im rheinischen Karneval bekannt ist. Der Kenner dieses Rituals war damals nur Gorodetzky selbst, der es über längere Zeit in Pleskau studiert hatte.

Aufbau: Es handelt sich um zwei nur durch Opuszahl-Unterteilung numerierte, teilweise mit Vor-, Zwischen– und Nachspielen versehene Klavierlieder mit durchgehendem (I) Vierviertel– beziehungsweise (II) Zweiviertel-Takt ohne Metrenwechsel, mit italienischen Tempo– und deutschen Charakterisierungs-Bezeichnungen. – Das erste Lied ist bei einem Ambitus von cis1 bis e2 gedichtvorgegeben dreiteilig, wobei sich der erste im dritten Teil wiederholt. Im ersten und dritten Abschnitt werden keine Vorzeichen vorgeschrieben, vorherrschend ist aber ein es-moll. Auch die Tempogebung ist der Form folgend dreiteilig gestaltet. – Das zweite Lied ist in der A-B-A1-Form gebaut. Die Tonartenwahl entspricht der Textform, aber mit anderen Schwerpunkten.

Aufriss

[I]

Весна. (Монаcтырская)*

Die Novize (Lenzlied)*

Chanson de printemps (La Novice)*

Spring (The Cloister)*

Allegro alla breve Halbe = 60

  (39 Takte vorzeichenlos = Takt 1–39)

Molto sostenuto Viertel = 54

  (40 Takte 1 Kreuz als Vorzeichen = Takt 40–79)

Tempo I.

  (37 Takte vorzeichenlos = Takt 80–116)

[II]

Росянка. (Хлыстовская).*

Der heilige Tau (Gesang der Geissel-Brüder)*

La rosée sainte (Chant mystique des Voeux-Croyants Flagellants)*

A Song of the Dew (Mystic Song of the Ancient Russian Flagellants)*

Larghetto Viertel = 50

  (50 Takte** 2 Kreuze als Vorzeichen = Takt 1–50)

Più mosso Viertel = 39***

  (19 Takte 2 Kreuze als Vorzeichen = Takt 51–69)

  (15 Takte vorzeichenlos = Takt 70–84)

Allegro Viertel = 100

  (11 Takte vorzeichenlos = Takt 85–95)

Larghetto Viertel = 50

  (9 Takte vorzeichenlos = Takt 96–104)

Allegro Viertel = 100

  (18 Takte 2 Kreuze als Vorzeichen = Takt 105–122)

* original sind die Haupttitel außer dem Anfangsbuchstaben klein, aber erheblich punktgrößer, der original eingeklammerte Untertitel groß, aber erheblich punktkleiner gedruckt.
** einschließlich nicht ausgeglichenem Auftakt.
*** bei dieser Angabe muss es sich um einen Druck– oder Sinnfehler handeln. Strawinsky rechnete immer nach der unter dem Namen Mälzels Metronom (M. M.) eingebürgerten Tempo-Skala, die Einstellungen in bestimmten Abstufungen erst ab 40 bis 208 ermöglicht. Den Wert 39 gibt es auf dem Mälzelschen Metronom nicht.

Stil: Beide Lieder sind trotz Abhängigkeiten von zeitgenössischen russischen Techniken wie dem Wechsel von rezitativischem und melodiösem Gesang einschließlich der Glockenmotivik eigenständige Kompositionen, die durch Annäherung an die freieren Kompositionsvorstellungen französischer Komponisten bestimmt werden. –

Das erste Lied beginnt mit einem Klaviervorspiel mit Glockenmotivik, die während des größten Teils des Stückes bestimmend ist. Während die Singstimme teils deklamiert, teils melodisch fragmentiert, erfolgt die Textcharakterisierung durch Singstimme und Begleitung. In den letzten sechs Gesangstakten verlässt die Singstimme ihre untere, bis dahin nicht unterschrittene Ambitusgrenze e1 und vor allem ihre bevorzugte höhere Mittellage, um nach c1 abzusinken. Angesichts des immer durchbrechenden Strawinskyschen Humors soll mit der Tieferlegung gewiss nicht das düstere Klostertor charakterisiert werden, sondern die mögliche Bassstimme der Mutter Äbtissin, die das Putzen befahl. Die Melodik besteht ausschließlich aus großen und kleinen Terzen, die in den 75 Takten 68mal nachweisbar sind. Abweichungen im Text führen zu Abweichungen in der Melodie. Chromatische Wendungen sind textbedingt und tauchen ebenso als Ausdruck der Trauer wie als Charakterisierung der zitternden Kerzenflamme auf. Je stärker bei der Novizin Trauer und Sehnsucht werden, um so dichter folgen die akkordisch gesetzten Achtelbewegungen. Wenn ihre Not hoffnungslos zu werden scheint, schlägt der Klaviersatz nach kurzem Erregungszustand in Starre um. Die Vokalise nach der Bitte um Ruhe ihrer Seele schwingt ohne Klavierbegleitung frei im Raum: Nichts soll mehr die Ruhe und die Einsamkeit der jungen Frau stören. –

Beim zweiten Lied mit dem Ambitus e1 bis fis2 schlägt wieder Strawinskys Humor durch. Hier liegt die Charakterisierung ganz in der Klavierbegleitung. Die Tempobenutzung ist vielschichtig und kontrastreich. Tautropfen müssen vorsichtig gesammelt werden, also verlangsamt er den Melodiefluss. Strawinsky unterteilt in 10 Abschnitte, die alle gesondert charakterisiert, aber an vergleichbaren Stellen auch motivisch identifiziert werden. Das ‘lange lauernd’ (Стосковались = Takt 37–38) ist notengleich mit dem ‘eifrig wartend’ (Уморились = Takt 45–46). Wenn Locken geflochten oder Tautropfen gesammelt werden, schlägt die durchweg syllabische Melodie in Schalen bildende Sechzehntel-Melismen um. Das Rutenschlagen wird durch Vorschläge angezeigt. Selbstverständlich kräht der Hahn, wenn er auf einem Bein steht, im Klavierdiskant Takt 83. Die Akkordbewegung erstarrt, wenn von der leeren, grauen Hütte die Rede ist, die Melodie steigt impulsiv auf, wenn der Engel genannt wird. Jede Textmarkierung lässt eine andere Begleitungsart und Spieltechnik erkennen. Das Stück gipfelt im Allegro-Teil von Takt 105. Der erwartete Engel ist wirklich gekommen und wirft seinen Schatten über die Mädchen, das Klavier zeichnet eine Art Flatterbewegung nach, und der Dichter fordert zum Gotteslob auf. Strawinsky gibt an dieser Stelle erneut eine deutsche, allerdings orthographisch falsch geschriebene Singanweisung In Extase. Und in Ekstase, in religiöser Verzückung, schließt das zweite Lied.

Widmung: 1. Lied: Елизавете Феодоровне Петренко. [Jelisaweta (Elisabeth) Feodorowna Petrenko]; 2. Lied: Сергею Городецкому. [Serge Gorodetzky]

Dauer: zwischen 8′ und 10′

Entstehungszeit: Erstes Lied: im Frühling 1907 in St. Petersburg begonnen und am 18. Juni 1907 in Ustilug abgeschlossen; Zweites Lied: im Sommer 1908 in Ustilug.

Uraufführung: Genauere Daten sind nur für das erste Lied bekannt. Demnach wurde es am 31. Oktober 1907 im Hause Rimsky-Korssakows in St. Petersburg von Igor Strawinsky, der gleichzeitig sang und Klavier spielte, privat vorgetragen; ebenfalls im Hause Rimskys im Rahmen einer halböffentlichen Privateinladung am 25. Dezember 1907 vorgeführt, wobei Strawinsky Klavier spielte und Rimskys Tochter Nadeshda sang. Die öffentliche Uraufführung fand in einem der St. Petersburger Winterkonzerte in einem Musiksaal des Konservatoriums im Rahmen der Konzerte des Abendzirkels für zeitgenössische Musik statt. Wieder spielte Strawinsky Klavier; es sang diesmal die Mezzosopranistin Elisabeth Petrenko.

Bemerkungen: Über Einzelheiten der Entstehungsgeschichte ist nichts bekannt. Datenrückschlüsse gehen auf die Partiturdatierungen Strawinskys und auf die unfreundlichen Tagebuchnotizen Jastrebtschews zurück. Im übrigen hat sich Strawinsky ausgeschwiegen, hat auch später die Lieder nicht mehr aufgegriffen oder selbst begleitet und nur einen Kommentar zu Gorodetzky als Person abgegeben, der etwas spöttisch wirkt.

Situationsgeschichte: In den Rückerinnerungen an Äußerungen Rimsky-Korssakows zum ersten Lied spielt die Glockenmotivik eine bestimmende Rolle. Gorodetzky meinte in akustischer Identifizierung mit den schweren Glockenklängen der orthodoxen Kirchen echtes Läuten und sah in Strawinskys Vertonung eher ein Gebimmel, was ihn wie andere störte. Rimsky-Korssakow wiederum verstand Glockenläuten als Klangmotiv-Effekt ohne mystischen Hintergrund, so wie für ihn in der militant werdenden gegnerischen Auseinandersetzung mit Balakirew russische Volksliedverwendung bewusst keine politisch-panslawistische Äußerung war, sondern Übernahme schöner Melodiemodelle, die sich kompositorisch eingliedern ließen und nur künstlerisch bewertet wurden. Die Strawinskyliteratur hat ebenfalls auf das Glockenläuten abgehoben und streckenweise darin die erste deutlich akzentuierte Glockenmotivik gesehen, die sich durch viele Strawinskykompositionen hindurchgezogen hat. Möglicherweise ist Strawinskys Glockenmotiv, das die Begleitung des Liedes ausmacht, anders zu verstehen. Der Dichter Gorodetzky spricht ja nicht nur vom Glockenläuten, sondern auch vom „Glockenstöhnen“ und vom Glockenecho und kommt damit der christlichen Glockendeutung nahe, der zufolge die Glocke die Stimme Gottes ist, die im Menschen ein Echo auslösen soll. Strawinsky hat vermutlich nicht das Glockenläuten, sondern das Glockenecho im Herzen des Mädchens gemeint, das der Dichter nicht ohne Grund als Glöcknerstochter kennzeichnet. Damit wird keine mythologische, sondern eine christliche Realität beschworen, die aus dem Gedicht herausgelesen werden kann, die aber den höchsten Unwillen Rimsky-Korssakows auslösen musste, dem alles Metaphysische verhasst war. Die (nur) von Jastrebtschew überlieferten Rimsky-Äußerungen über das Lied können so gelesen werden, als ob sie sich nicht gegen die Komposition, sondern in erster Linie gegen das Gedicht richten, weil Gorodetzky nach Meinung der aufgeklärten russischen Intelligenz eine Mythensektiererei modisch machte, die man für überholt hielt und die allenfalls zum Skrjabin-Kreis und zur Madam Blawatzki passte. Erst in zweiter Linie richtete sich die Kritik gegen Strawinsky, dessen unaufgelöste Akkorde zu sehr Debussy nachhingen, auch wenn er sich melodisch wenig von der gängigen russischen Deklamationspraxis unterschied. Jastrebtjew überliefert seine Äußerung nach dem Konzert vom 25. Dezember 1907: „Was für eine Freude kann jemand dabei haben, eine Musik zu Texten einer solch unechten russischen Volkssprache zu komponieren? Für mich ist dieser “lyrische Impressionismus” eine zeitgenössische Dekadenz. Es ist voll Nebel und Verschleierung, es beinhaltet aber keine Ideen.” Vom eigenen Standpunkt aus gesehen war Rimskys Kritik an Strawinsky hellsichtig und richtig. Strawinsky arbeitete nicht mit selbstbezogenen Formeln und komponierte nicht in einem schon vorhandenen Duktus. Das hätte Rimsky seinem Schüler noch nachgesehen, wenn er damit Erfolg gehabt hätte. Unverzeihlich blieb, dass Strawinsky den mystischen Hintergrund Gorodetzkys christlich eindeutig festschrieb und das Ganze in einen Glaubensruf gipfeln ließ. Für Rimsky musste das eine Wendung sein, die alles in Frage stellte, was er selbst vertrat. Ob dabei das Sachliche das Menschliche zerschlug, ist eher zweifelhaft, weil Rimsky bis zuletzt Berater Strawinskys blieb. Mehr noch, es ist bezeugt, dass Nadeshda Rimsky-Korssakow das Strawinsky-Lied zu Hause mit größtem Vergnügen sang, ohne dass es ihr der Vater verbot, und der darob erfreute Strawinsky ihr das Pastorale widmete, das nun keineswegs modernistisch war. Man könnte daraus schließen, dass Nadeshda die Vokalise des Gorodetzky-Liedes besonders gern sang, dass ihre Stimme aber nicht groß genug war, um die Uraufführungen zu singen, die der Petrenko vorbehalten blieben. Das Verhältnis zwischen beiden muss also gut gewesen sein, bevor es sich über den Ehemann so verschlechterte, dass sich die Tochter als alte Dame weigerte, den ehemaligen Freund des Hauses auch nicht nach 50 Jahren, anlässlich seines Besuches in der Sowjetunion 1962, noch einmal wiederzusehen.

Bedeutung: Die beiden Lieder sind entwicklungsbestimmend gewesen und bezeichnen den Zeitpunkt der Trennung Strawinskys vom Einfluss des Rimsky-Korssakow-Kreises.

Fassungen: Die beiden Lieder erschienen 1912 bei Jurgenson in Moskau mit deutschem Haupttitel und russisch-deutschem Singtext, nach damaliger Verlagssitte in Einzelheften. Eine französisch-englische Parallel-Ausgabe schloss sich an. Sie dürfte vermutlich ebenfalls 1912, aber vor 1914, spätestens vor 1917 erschienen sein. Darauf deutet die ältere Schreibweise >Thalstr.< statt >Talstr.< sowie die Impressum-Angaben einschließlich der Verlagswappen hin. Die Ausgaben sehen im Kopftitel teilweise so aus, als seien sie mit Schreibmaschine geschrieben worden. Vermutlich hat man einen alten russischen Text auf diese Weise ersetzt, um eine englisch-französische Ausgabe zu erhalten. Das Durcheinander von Schlusspunkt und Distanzpunkten ist original. Diese Ausgabe wurde 1922 von Forberg in Leipzig, bei dem jetzt die Verlagsrechte lagen, neu aufgelegt. Die Bibliothek des Britischen Museums registrierte den Eingang mit dem Datum vom 22. August 1922. Die Erfolglosigkeit der beiden Lieder ließ es zu keinen weiteren Ausgaben kommen. Boosey & Hawkes übernahm 1953 die Rechte und druckte im März 1968 neu. Im Rahmen der von Russland aus systematisch betriebenen Raubdrucke aller Strawinsky-Werke stellte man die beiden Romanzen in einen 54 Seiten starken Liederband ein, der 1968 erschien, aber regimetreu nur den Liedbestand der nicht seriellen Lieder der Zeit bis Mawra dokumentierte (1968 I./II. Lied; Verlag Musyka Moskau; in: ИЗБРАННЫЕ ВОКАЛЬНЫЕ СОЧИНЕНИя для голоса с фортепиано; 54 S. 27,7 x 28,8 (4° [Lex. 8°]); Pl.-Nr. 5823; S. 3–12). Bezeichnend ist an dieser Ausgabe ferner, dass man auf deutsche und englische Übersetzungen verzichtete und nur russisch-französische Texte druckte, die man dazu eigens neu kombinieren musste, weil es eine russisch-französische Ausgabe der Gorodetzky-Lieder original nicht gegeben hat. Die beiden Lieder erschienen entweder russisch-deutsch oder französisch-englisch, nicht aber russisch-französisch.

Historische Aufnahme: nicht nachgewiesen.

CD-Edition: nicht enthalten.

Autographe: Beide Autographe scheinen verschollen zu sein.

Copyright: original auch im Forberg-Nachdruck von 1922 ohne Copyright-Vermerke. Die sich in den späteren Ausgaben von Boosey & Hawkes findende Angabe eines Copyright 1908 by Rob. Forberg, Leipzig, ist erst nach 1953, als Boosey & Hawkes von Forberg die Rechte an den beiden Liedern übernahm (Copyright assigned 1953 to Boosey & Hawkes Ltd., for all countries.), eingesetzt worden.

Ausgaben

a) Übersicht

4–1 (1912) [1. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson Moskau; 11 S.; 33364.

4–2 (1912) [2. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson Moskau; 9 S.; 33365.

4–3 [1917] [1. Lied] Ges.-Kl.; e-f; Jurgenson Moskau; 11. S.; 36199.

4–3Straw ibd.

4–4 [1917] [2. Lied] Ges.-Kl.; e-f; Jurgenson Moskau; 9 S.; 36200.

4–4Straw ibd.

4–5 [1917] [1. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson Moskau; [nicht identifiziert; s. 4–6].

4–6 [1917] [2. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson Moskau; 33365.

4–7 (1922) [1. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson-Forberg Moskau-Leipzig; 11 S.; 36199.

4–8 (1922) [2. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Jurgenson-Forberg Moskau-Leipzig; [nicht identifiziert; s. 4–7].

4–9 1968 [1. Lied] Ges.-Kl.; e-f; Boosey & Hawkes; 11 S.; 19645.

4–10 (1968) [2. Lied] Ges.-Kl.; e-f; Boosey & Hawkes; 9 S.; 19646.

4–11 (1968) [1. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Boosey & Hawkes; 9 S.; B. & H. 19647.

4–12 (1968) [2. Lied] Ges.-Kl.; r-d; Boosey & Hawkes; 7 S.; B. & H. 19648.

4–13Alb 1968 [1./2. Lied] Ges.-Kl.; r-f; Musyka Moskau; 7 S.; 5823.

b) Identifikationsmerkmale

4–1 Zwei Lieder von I. Strawinsky. / [°] / ДВА РОМАНСА / на слова Сергђя Городецкаго. / [Vignette] / Весна (Монастырская)* / No 1. {** [#] }*** 75 к. / Die Novize (Lenzlied) / Росянка (Хлыстовская)* / " 2. {** [#] }*** 60 " / Der heilige Tau (Gesang / der Geissel-Brüder) / Музыка / И. Стравинскаго. / Op. 6. / Aufführungsrecht vorbehalten. / [vignette] / Собственность издателя / П. Юргенсона, въ Москвђ. / С.-Петербургь, у I. Юргенсона. / Варшава и Кiевъ, у Л. Идзиковскаго. // (Gesang-Klavier-Ausgabe [nachgeheftet] 27 x 35 (2° [4° / gr. 4°]); Singtext russisch-deutsch; 11 [9] Seiten + 2 Seiten Vorspann [Zieraußentitelei mit Gelbspiegel 17 x 25,8 dunkelblau auf cremeweiß und Randlinien im Empire-Stil mit Vignette 1,3 x 1,4 Blumenkelch und Vignette 0,7 x 0,7 gekrönter Doppeladler mit Medaillonzentrum, Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Seite mit verlagseigener Werbung >Собранiе новђйшихъ романсовъ русскихъ композиторовъ. IV.<**** Stand >1909 ã.<]; Kopftitel als russisch-deutscher Liedtitel >Весна. [#] Die Novize / (Монастырская). [#] (Lenzlied)<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig >Елизаветљ Феодоровнљ Петренко.<; Autorenangaben 1. Notentextseite paginiert S. 3 unterhalb Kopfttitel jeweils mittig zentriert >Слова С. Городецкаго.< [#] >Worte von S. Gorodezky.< / >Музыка И. СтрАвинскАго.< [#] >Op. 6. No 1.< [#] >Musik von I. STRAWINSKY.<; Übersetzernennung 1. Notentextseite unter Autorenangabe linksbündig kursiv >Uebersetzung von M.-D. Calvocoressi.<; Rechtsschutzvorbehalt ohne Copyright 1. Notentextseite oberhalb Notenspiegel neben Übersetzernennung mittig unterstrichen >Aufführungsrecht vorbehalten.<; Platten-Nummer >33364<; Kompositionsschlußdatierung S. 11 >Oustiloug. 1907.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Собственность издателя< rechtsbündig >П. Юргенсона въ Москвђ.<, S. 11 rechtsbündig als Endevermerk >Злектропечатня нотъ [Vignette*****] П. Юргенсона въ Москвђ.< ) // (1912)

° Wellentrennstrich 3,9 cm waagerecht.
* Distanzpunkte.
** zwischen voriger und nachfolgender Zeile nach links ausgerückt mit zweizeiliger Linksklammer {.
*** zwischen voriger und nachfolgender Zeile nach rechts ausgerückt mit zweizeiliger Rechtsklammer }.
**** Angezeigt werden ohne Strawinsky-Nennung zweispaltig mit Preisangaben nach Distanzpunkten >Покрошинская, М., Поль, В., Привано, Г., Рачинскiй, И., Рейтернъ, О., Ренчицкiй, П., Сениловъ, В., Сибелiусъ, Ж.<
***** gekrönter Doppeladler 0,5 x 0,7 mit Medaillonzentrum.

4–2 Zwei Lieder von I. Strawinsky. / [°] / ДВА РОМАНСА / на слова Сергђя Городецкаго. / [Vignette] / Весна (Монастырская)* / No 1. {** [#] }*** 75 к. / Die Novize (Lenzlied) / Росянка (Хлыстовская)* / " 2. {** [#] }*** 60 " / Der heilige Tau (Gesang / der Geissel-Brüder) / Музыка / И. Стравинскаго. / Op. 6. / Aufführungsrecht vorbehalten. / [vignette] / Собственность издателя / П. Юргенсона, въ Москвђ. / С.-Петербургь, у I. Юргенсона. / Варшава и Кiевъ, у Л. Идзиковскаго. // (Gesang-Klavier-Ausgabe nachgeheftet 27 x 35 (2° [4° / gr. 4°]); Singtext russisch-deutsch; 9 [7] Seiten + 2 Seiten Vorspann [Zieraußentitelei mit Gelbspiegel 17 x 25,8 dunkelblau auf cremeweiß und Randlinien im Empire-Stil mit Vignette 1,3 x 1,4 Blumenkelch und Vignette 0,7 x 0,7 gekrönter Doppeladler mit Medaillonzentrum, Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Seite mit verlagseigener Werbung >Собранiе новђйшихъ романсовъ русскихъ композиторовъ. IV.<**** Stand >1909 ã.<]; Kopftitel als russisch-deutscher Liedtitel >Росянка. [#] Der heilige Tau. / (Хлыстовская). [#] (GESANG DER GEISSELBRÜDER)<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig >Сергљю Городецкому.<; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 unterhalb Kopfttitel jeweils mittig zentriert >Слова С. Городецкаго.< [#] >Worte von S. Gorodezky.< / >Музыка И. СтрАвинскАго.< [#] >Op. 6. No 2.< [#] >Musik von I. STRAWINSKY.<; Übersetzernennung 1. Notentextseite unter Autorenangabe linksbündig kursiv >Uebersetzung von M.-D. Calvocoressi.<; Rechtsschutzvorbehalt ohne Copyright 1. Notentextseite oberhalb Notenspiegel neben Übersetzernennung mittig unterstrichen >Aufführungsrecht vorbehalten.<; Platten-Nummer >33365<; Kompositionsschlußdatierung S. 11 >Oustiloug 1908.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Собственность издателя< rechtsbündig >П. Юргенсона въ Москвђ.<, S. 11 rechtsbündig als Endevermerk >Злектропечатня нотъ [Vignette*****] П. Юргенсона въ Москвђ.< ) // (1912)

° Wellentrennstrich 3,9 cm waagerecht.
* Distanzpunkte.
** zwischen voriger und nachfolgender Zeile nach links ausgerückt mit zweizeiliger Linksklammer {.
*** zwischen voriger und nachfolgender Zeile nach rechts ausgerückt mit zweizeiliger Rechtsklammer },
**** angezeigt werden ohne Strawinsky-Nennung >Покрошинская, М., Поль, В., Привано, Г., Рачинскiй, И., Рейтернъ, О., Ренчицкiй, П., Сениловъ, В., Сибелiусъ, Ж.<
***** gekrönter Doppeladler 0,5 x 0,7 mit Medaillonzentrum.

4–3 I. STRAWINSKY. / MÉLODIES. / SONGS. / ¹ 1. }* / La Novice. Chanson de printemps. / Spring. The Cloister** }° 75 c. / „ 2. }* / La rosée sainte** / A song of the dew.** }° 60 „ / Op 6. / [***] / [Vignette] / Propriété de l’éditeur / P. JURGENSON, / Commissionaire de la Chapelle de la Cour, de la Société Impériale / Musicale Russe et du Conservatoire à Moscou / [#***] / MOSCOU, [#****] LEIPZIG, / Neglinny pr. 14. [#****] Thalstr. 19. / St.-Pétersbourg, chez J. Jurgenson | Varsovie & Kiew, chez I. Idzikowski. / Sole Agents fort he British Empire / Breitkopf & Härtel, London. // (Gesang-Klavier-Ausgabe steifes Papier hellblau auf creme ohne Heftung 27,1 x 34,3 (2° [4°]); Singtext englisch-französisch; 11 [9] Seiten + 2 Seiten Vorspann [Außentitelei in spiegelartigem Zierrahmen12,7 x 19 mit Verlagsvignette 0,7 x 0,7 Wappen; Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel als Komplex aus englisch französischem Liedtitel, Autorenangaben und Übersetzernennung mittig zentriert teilkursiv >Spring. [#] La Novice. / The Cloister [#] Chanson de printemps / Words by S. Gorodetski. [#] Paroles de S. Gorodetski. / English words by M. D. Calvocoressi. [#] Paroles françaises de M. D. Calvocoressi. [#] Music by I. STRAVINSKY. [#] Op. 6. No1. [#] Musique de I. Strawinsky.<; ohne Widmung; Rechtsschutzvorbehalt ohne Copyright 1. Notentextseite unpaginiert [S. 3] unterhalb Kopftitelkomplex unterstrichen mittig >Aufführungsrecht vorbehalten.< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Propriété de l'éditeur< rechtsbündig >P. Jurgenson à Leipsic et Moscou.<; Platten-Nummer >36199<; Kompositionsschlußdatierung S. 11 >Oustiloug. 1907.<;Herstellungshinweis S. 11 rechtsbündig als Endevermerk >Gravé et imp. Chez [****] P. Jurgenson à Moscou.<) // [1917])

* Die Nummernbezeichnung steht links ausgerückt zwischen dem französischen und englischen Text mit einer nach rechts gerichteten beide Zeilen umfassenden Klammer.
° Die Preisangabe steht rechts ausgerückt zwischen dem französischen und englischen Text mit einer nach rechts gerichteten beide Zeilen umfassenden Klammer.
** Distanzpunkte.
*** Ornament 2,2 x 0,2.
**** zweizeiliges Trennornament 0,2 x 0,5.
***** Trennvignette 0,6 x 0,7 Wappen.

4–3Straw

Strawinskys unsigniertes und undatiertes Exemplar enthält blattunterseits ganz rechts einen kaum lesbaren Majorisierungsstempel, vermutlich 4 Frs. sowie eine einzelne Korrektur [S. 2, Takt 3, 4. System, Klavier Diskant: die mittlere Note der 3. Achtel-Ligatur ist statt als d richtig als h zu lesen].

4–4Straw

Strawinskys unsigniertes und undatiertes Exemplar enthält blattunterseits ganz rechts einen kaum lesbaren Majorisierungsstempel, vermutlich 3 Frs. Es ist ohne Korrektur.

4–4 I. STRAWINSKY. / MÉLODIES. / SONGS. / ¹ 1. }* / La Novice. Chanson de printemps. / Spring. The Cloister** }° 75 c. / „ 2. }* / La rosée sainte** / A song of the dew.** }° 60 „ / Op 6. / [***] / [Vignette] / Propriété de l’éditeur / P. JURGENSON, / Commissionaire de la Chapelle de la Cour, de la Société Impériale / Musicale Russe et du Conservatoire à Moscou / [#***] / MOSCOU, [#****] LEIPZIG, / Neglinny pr. 14. [#****] Thalstr. 19. / St.-Pétersbourg, chez J. Jurgenson. | Varsovie & Kiew, chez I. Idzikowski. / Sole Agents fort he British Empire / Breitkopf & Härtel, London. // (Gesang-Klavier-Ausgabe steifes Papier hellblau auf creme [nachgeheftet] 26,8 x 34,3 (2° [4°]); Singtext englisch-französisch; 9 [7] Seiten + 2 Seiten Vorspann [Außentitelei in spiegelartigem Zierrahmen12,7 x 19 mit Verlagsvignette 0,7 x 0,7 Wappen; Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel als Komplex aus englisch französischem Liedtitel, Autorenangaben und Übersetzernennung mittig zentriert teilkursiv >A song of the dew. [#] La rosée sainte. / (Mystic Song of the [#] (Chant mystique des / ancient Russian Flagellants) [#] Vieux-Croyants Flagellants) / Words by S. Gorodetsky. [#] Paroles de S. Gorodetsky. / English words by M. D. Calvocoressi. [#] Paroles françaises de M. D. Calvocoressi. [#] Music by I. STRAVINSKY. [#] Op. 6. No 2. [#] Musique de I. Strawinsky.<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig kursiv >A Mr Serge Gorodetsky.<; Rechtsschutzvorbehalt ohne Copyright 1. Notentextseite unpaginiert [S. 3] unterhalb Kopftitelkomplex unterstrichen mittig >Aufführungsrecht vorbehalten.< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Propriété de l'éditeur< rechtsbündig >P. Jurgenson à Leipsic et Moscou.<; Platten-Nummer >36200<; Kompositionsschlußdatierung S. 9 >Oustiloug. 1908.<;Herstellungshinweis S. 11 rechtsbündig als Endevermerk >Gravé et imp. Chez [****] P. Jurgenson à Moscou.<) // [1917]

* Die Nummernbezeichnung steht links ausgerückt zwischen dem französischen und englischen Text mit einer nach rechts gerichteten beide Zeilen umfassenden Klammer.
° Die Preisangabe steht rechts ausgerückt zwischen dem französischen und englischen Text mit einer nach rechts gerichteten beide Zeilen umfassenden Klammer.
** Distanzpunkte.
*** Ornament 2,2 x 0,2.
**** zweizeiliges Trennornament 0,2 x 0,5.
***** Trennvignette 0,6 x 0,7 Wappen.

4–5 [nicht identifiziert; s. 4–6].

4–7 I. STRAWINSKY. / MÉLODIES. / SONGS. / ¹ 1. }* / La Novice. Chanson de printemps. / Spring. The Cloister** / „ 2. }* / La rosée sainte** / A song of the dew.** / Op 6. / [°] / P. JURGENSON [#***] ROB. FORBERG / MOSCOU [#***] LEIPZIG / Neglinny pr. 14. [#**] Talstr. 19. // (Gesang-Klavier-Ausgabe stärkeres Papier braunbeige [nachgeheftet] 25,7 x 32,4 (2° [4°]); Singtext englisch-französisch; 11 [9] Seiten + 2 Seiten Vorspann [Außentitelei in spiegelartigem 12,7 x 18,9 Zierrahmen; Leerseite] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel als Komplex aus englisch-französischem Liedtitel, Autorenangaben und Übersetzernennung 1. Notentextseite paginiert S. 3 mittig zentriert teilkursiv >Spring. [#] La Novice. / The Cloister [#] Chanson de printemps / Words by S. Gorodetski. [#] Paroles de S. Gorodetski. / English words by M. D. Calvocoressi. [#] Paroles françaises de M. D. Calvocoressi. [#] Music by I. STRAVINSKY. [#] Op. 6. No1. [#] Musique de I. Strawinsky.<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Kopftitelkomplex mittig unterstrichen >Aufführungsrecht vorbehalten.< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Propriété de l'éditeur<; Platten-Nummer >36199<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel rechtsbündig >P. Jurgenson à Leipsic et Moscou.<; Kompositionsschlußdatierung S. 11 >Oustiloug. 1908.<; ohne Endevermerk) // (1922)

° Ziertrennung aus Trennstrich 4,5 cm und 2,2 cm unterseits mittig angeordnetem Ornament.
* Die Nummernbezeichnung steht links ausgerückt zwischen dem französischen und englischen Text mit einer nach rechts gerichteten beide Zeilen umfassenden Klammer.
** Distanzpunkte.
*** über drei Zeilen durchgehender senkrechter Trennstrich.

4–8 [nicht identifiziert; s. 4–7].

4–9 Igor Stravinsky / Two Songs / Op. 6 / Words by S. Gorodetzky / * No. 1. Spring (La Novice) / No. 2. A Song of the Dew (La Rosée Sainte) / Boosey & Hawkes // Igor Stravinsky / Two Songs / Op. 6 / Words by S. Gorodetzky / * No. 1. Spring (La Novice) / No. 2. A Song of the Dew (La Rosée Sainte) / Boosey & Hawkes / Music Publishers Limited / London . Paris . Bonn . Johannesburg . Sydney . Toronto . New York // // (Gesang-Klavier-Ausgabe 23,5 x 31 (4° [4°]); Singtext englisch-französisch; 11 [8] Seiten + Umschlag stärkeres Papier rot auf grünbeige [Außentitel, 2 Leerseiten, Werbeseite Stand No. 40 [#] 7.65] ohne Vorspann, ohne Nachspann; ohne Widmungshinweis; Autorenangabe 1. Notenseite [S. 3] unter Titel linksbündig-rechtsbündig Words by S. Gorodetski. [#] Paroles de S. Gorodetski. / English words by M. D. Calvocoressi. [#] Paroles françaisss de M. D.Calvocoressi linksbündig-mittenzentriert-rechtsbündig Music by I. STRAVINSKY. [#] Op. 6 No 1. [#] Musique de I. Strawinsky.; Copyright-Vermerk 1908 by Rob. Forberg, Leipzig. / Copyright assigned 1953 to Boosey & Hawkes Ltd., for all countries.; Rechtsvorbehalte Aufführungsrecht vorbehalten und All rights reserved / Tonsättning forbjüdes; Platten-Nummer: B. & H. 19645; Ende-Vermerk 3.68.E.; Kompositionsende-Datierung Oustiloug 1907; gedruckt in England Printed in England) // (1968)

* Angezeigt werden ohne Niederlassungsangaben zweispaltig ohne Editionsnummern und ohne Preisangaben >Operas and Ballets° / Agon [#] Apollon musagète / Le baiser de la fée [#] Le rossignol / Mavra [#] Oedipus rex / Orpheus [#] Perséphone / Pétrouchka [#] Pulcinella / The flood [#] The rake’s progress / The rite of spring° / Symphonic Works° / Abraham and Isaac [#] Capriccio pour piano et orchestre / Concerto en ré (Bâle) [#] Concerto pour piano et orchestre / [#] d’harmonie / Divertimento [#] Greetings°° prelude / Le chant du rossignol [#] Monumentum / Movements for piano and orchestra [#] Quatre études pour orchestre / Suite from Pulcinella [#] Symphonies of wind instruments / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine [#] Variations in memoriam Aldous Huxley / Instrumental Music° / Double canon [#] Duo concertant / string quartet [#] violin and piano / Epitaphium [#] In memoriam Dylan Thomas / flute, clarinet and harp [#] tenor, string quartet and 4 trombones / Elegy for J.F.K. [#] Octet for wind instruments / mezzo-soprano or baritone [#] flute, clarinet, 2 bassoons, 2 trumpets and / and 3 clarinets [#] 2 trombones / Septet [#] Sérénade en la / clarinet, horn, bassoon, piano, violin, viola [#] piano / and violoncello [#] / Sonate pour piano [#] Three pieces for string quartet / piano [#] string quartet / Three songs from William Shakespeare° / mezzo-soprano, flute, clarinet and viola° / Songs and Song Cycles° / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine° / Choral Works° / Anthem [#] A sermon, a narrative, and a prayer / Ave Maria [#] Cantata / Canticum Sacrum [#] Credo / J. S. Bach: Choral-Variationen [#] Introitus in memoriam T. S. Eliot / Mass [#] Pater noster / Symphony of psalms [#] Threni / Tres sacrae cantiones°< [° mittenzentriert; °° Titelfehler original].

4–10 Igor Stravinsky / Two Songs / Op. 6 / Words by S. Gorodetzky / No. 1. Spring (La Novice) / * No. 2. A Song of the Dew (La Rosée Sainte) / Boosey & Hawkes // Igor Stravinsky / Two Songs / Op. 6 / Words by S. Gorodetzky / No. 1. Spring (La Novice) / * No. 2. A Song of the Dew (La Rosée Sainte) / Boosey & Hawkes / Music Publishers Limited / London . Paris . Bonn . Johannesburg . Sydney . Toronto . New York // (Gesang-Klavier-Ausgabe 23,5 x 31 (4° [4°]); Singtext englisch-französisch; 9 [7] Seiten + Umschlag steifes Papier rot auf grünbeige [Außentitel, 2 Leerseiten, Werbeseite Stand No. 40 [#] 7.65] + 1 Seite Vorspann [Leerseite] ohne Nachspann; Widmungshinweis A Mr Serge Gorodetsky; Autorenangabe 1. Notenseite [S. 2] unter Titel linksbündig-rechtsbündig Words by S. Gorodetski. [#] Paroles de S. Gorodetski. / English words by M. D. Calvocoressi. [#] Paroles françaises de M. D.Calvocoressi linksbündig-mittenzentriert-rechtsbündig Music by I. STRAVINSKY. [#] Op. 6 No 2. [#] Musique de I. Strawinsky.; Copyright-Vermerk 1908 by Rob. Forberg, Leipzig. / Copyright assigned 1953 to Boosey & Hawkes Ltd., for all countries.; Rechtsvorbehalte Aufführungsrecht vorbehalten und All rights reserved / Tonsättning forbjüdes; Platten-Nummer: B. & H. 19646; ohne Ende-Vermerk; Kompositionsende-Datierung Oustiloug 1908; gedruckt in England Printed in England) // (1968)

* Angezeigt werden ohne Niederlassungsangaben zweispaltig ohne Editionsnummern und ohne Preisangaben >Operas and Ballets° / Agon [#] Apollon musagète / Le baiser de la fée [#] Le rossignol / Mavra [#] Oedipus rex / Orpheus [#] Perséphone / Pétrouchka [#] Pulcinella / The flood [#] The rake’s progress / The rite of spring° / Symphonic Works° / Abraham and Isaac [#] Capriccio pour piano et orchestre / Concerto en ré (Bâle) [#] Concerto pour piano et orchestre / [#] d’harmonie / Divertimento [#] Greetings°° prelude / Le chant du rossignol [#] Monumentum / Movements for piano and orchestra [#] Quatre études pour orchestre / Suite from Pulcinella [#] Symphonies of wind instruments / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine [#] Variations in memoriam Aldous Huxley / Instrumental Music° / Double canon [#] Duo concertant / string quartet [#] violin and piano / Epitaphium [#] In memoriam Dylan Thomas / flute, clarinet and harp [#] tenor, string quartet and 4 trombones / Elegy for J.F.K. [#] Octet for wind instruments / mezzo-soprano or baritone [#] flute, clarinet, 2 bassoons, 2 trumpets and / and 3 clarinets [#] 2 trombones / Septet [#] Sérénade en la / clarinet, horn, bassoon, piano, violin, viola [#] piano / and violoncello [#] / Sonate pour piano [#] Three pieces for string quartet / piano [#] string quartet / Three songs from William Shakespeare° / mezzo-soprano, flute, clarinet and viola° / Songs and Song Cycles° / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine° / Choral Works° / Anthem [#] A sermon, a narrative, and a prayer / Ave Maria [#] Cantata / Canticum Sacrum [#] Credo / J. S. Bach: Choral-Variationen [#] Introitus in memoriam T. S. Eliot / Mass [#] Pater noster / Symphony of psalms [#] Threni / Tres sacrae cantiones°< [° mittenzentriert; °° Titelfehler original].

4–11 Igor Stravinsky / Zwei Gesänge / Op. 6 / Worte von S. Gorodetzky / C Nr. 1 Die Novize (Весна) / Nr. 2 Der Heilige Tau (Росянка) / Boosey & Hawkes // Igor Stravinsky / Zwei Gesänge / Op. 6 / Worte von S. Gorodetzky / C Nr. 1 Die Novize (Весна) / Nr. 2 Der Heilige Tau (Росянка) / Boosey & Hawkes / Music Publishers Limited / London Paris Bonn Johannesburg Sydney Toronto New York // (Gesang-Klavier-Ausgabe beschnitten 22,8 x 30 (4° [Lex. 8° / 4°]); Singtext russisch-deutsch; 9 [9] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier tomatenrot auf graugrünbeige [Außentitelei, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >Igor Stravinsky<* Stand >No. 40< [#] >7.65<] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel als Liedtitel russisch-deutsch in Verbindung mit Autorenangaben und Werkzählung 1. Notentextseite paginiert S. 1 spaltengedruckt mittig zentriert >Весна< [#] >Die Novize.< / >(МонАСтЫРСкАЯ).< [#] / >(LENZLIED).< / >Слова С. Городецкаго.< [#] >Worte von S. Gorodezky.< / >Музыка И. СтрАвинскАго.< [#] >Op. 6. No 1.< [#] >Musik von I. STRAWINSKY.<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig kursiv >Елизаветю Феодоровню Петренко.<; Übersetzernennung 1. Notentextseite unterhalb Kopftitel linksbündig kursiv >Uebersetzung von M.-D. Calvocoressi.<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Kopftitel auf Ebene Übersetzernennung mittig unterstrichen >Aufführungsrecht vorbehalten.< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1908 by Rob. Forberg, Leipzig. / Copyright assigned 1953 to Boosey & Hawkes Ltd., for all countries.< rechtsbündig >All rights reserved / Tonsättning forbjüdes<; Platten-Nummer >B. & H. 19647<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel unter Rechtsschutzvorbehalt rechtsbündig >Printed in England<; Kompositionsschlußdatierung S. 9 >Oustiloug 1907.<; ohne Endevermerk) // [1968]

* Angezeigt werden ohne Niederlassungsangaben zweispaltig ohne Editionsnummern und ohne Preisangaben >Operas and Ballets° / Agon [#] Apollon musagète / Le baiser de la fée [#] Le rossignol / Mavra [#] Oedipus rex / Orpheus [#] Perséphone / Pétrouchka [#] Pulcinella / The flood [#] The rake’s progress / The rite of spring° / Symphonic Works° / Abraham and Isaac [#] Capriccio pour piano et orchestre / Concerto en ré (Bâle) [#] Concerto pour piano et orchestre / [#] d’harmonie / Divertimento [#] Greetings°° prelude / Le chant du rossignol [#] Monumentum / Movements for piano and orchestra [#] Quatre études pour orchestre / Suite from Pulcinella [#] Symphonies of wind instruments / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine [#] Variations in memoriam Aldous Huxley / Instrumental Music° / Double canon [#] Duo concertant / string quartet [#] violin and piano / Epitaphium [#] In memoriam Dylan Thomas / flute, clarinet and harp [#] tenor, string quartet and 4 trombones / Elegy for J.F.K. [#] Octet for wind instruments / mezzo-soprano or baritone [#] flute, clarinet, 2 bassoons, 2 trumpets and / and 3 clarinets [#] 2 trombones / Septet [#] Sérénade en la / clarinet, horn, bassoon, piano, violin, viola [#] piano / and violoncello [#] / Sonate pour piano [#] Three pieces for string quartet / piano [#] string quartet / Three songs from William Shakespeare° / mezzo-soprano, flute, clarinet and viola° / Songs and Song Cycles° / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine° / Choral Works° / Anthem [#] A sermon, a narrative, and a prayer / Ave Maria [#] Cantata / Canticum Sacrum [#] Credo / J. S. Bach: Choral-Variationen [#] Introitus in memoriam T. S. Eliot / Mass [#] Pater noster / Symphony of psalms [#] Threni / Tres sacrae cantiones°< [° mittenzentriert; °° Titelfehler original].

4–12 Igor Stravinsky / Zwei Gesänge / Op. 6 / Worte von S. Gorodetzky / Nr. 1 Die Novize (Весна) / C Nr. 2 Der Heilige Tau (Росянка) / Boosey & Hawkes // Igor Stravinsky / Zwei Gesänge / Op. 6 / Worte von S. Gorodetzky / Nr. 1 Die Novize (Весна) / C Nr. 2 Der Heilige Tau (Росянка) / Boosey & Hawkes / Music Publishers Limited / London Paris Bonn Johannesburg Sydney Toronto New York // (Gesang-Klavier-Ausgabe beschnitten 22,8 x 30 (4° [Lex. 8° / 4°]); Singtext russisch-deutsch; 7 [7] Seiten + 4 Seiten Umschlag stärkeres Papier tomatenrot auf graugrünbeige [Außentitelei, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >Igor Stravinsky<* Stand >No. 40< [#] >7.65<] + 1 Seite Vorspann [Innentitelei] + 1 Seite Nachspann [Leerseite]; Kopftitel als Liedtitel russisch-deutsch in Verbindung mit Autorenangaben und Werkzählung 1. Notentextseite paginiert S. 1 spaltengedruckt mittig zentriert >Росянка.< [#] >Der heilige Tau.< / >(МонАСтЫРСкАЯ).< [#] >(GESANG DER GEISSEL-BRUDER°).< / >Слова С. Городецкаго.< [#] >Worte von S. Gorodezky.< / >Музыка И. СтрАвинскАго.< [#] >Op. 6. No 2.< [#] >Musik von I. STRAWINSKY.<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig kursiv >Елизаветю Феодоровню Петренко.<; Übersetzernennung 1. Notentextseite unterhalb Kopftitel linksbündig kursiv >Uebersetzung von M.-D. Calvocoressi.<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Kopftitel auf Ebene Übersetzernennung mittig unterstrichen >Aufführungsrecht vorbehalten.< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1908 by Rob. Forberg, Leipzig. / Copyright assigned 1953 to Boosey & Hawkes Ltd., for all countries.< rechtsbündig >All rights reserved / Tonsättning forbjüdes<; Platten-Nummer >B. & H. 19648<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel unter Rechtsschutzvorbehalt rechtsbündig >Printed in England<; Kompositionsschlußdatierung S. 7 >Oustiloug 1908.<; ohne Endevermerk) // [1968]

° Originalschreibung; richtig: >GEISSEL-BRÜDER<.
* Angezeigt werden ohne Niederlassungsangaben zweispaltig ohne Editionsnummern und ohne Preisangaben >Operas and Ballets° / Agon [#] Apollon musagète / Le baiser de la fée [#] Le rossignol / Mavra [#] Oedipus rex / Orpheus [#] Perséphone / Pétrouchka [#] Pulcinella / The flood [#] The rake’s progress / The rite of spring° / Symphonic Works° / Abraham and Isaac [#] Capriccio pour piano et orchestre / Concerto en ré (Bâle) [#] Concerto pour piano et orchestre / [#] d’harmonie / Divertimento [#] Greetings°° prelude / Le chant du rossignol [#] Monumentum / Movements for piano and orchestra [#] Quatre études pour orchestre / Suite from Pulcinella [#] Symphonies of wind instruments / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine [#] Variations in memoriam Aldous Huxley / Instrumental Music° / Double canon [#] Duo concertant / string quartet [#] violin and piano / Epitaphium [#] In memoriam Dylan Thomas / flute, clarinet and harp [#] tenor, string quartet and 4 trombones / Elegy for J.F.K. [#] Octet for wind instruments / mezzo-soprano or baritone [#] flute, clarinet, 2 bassoons, 2 trumpets and / and 3 clarinets [#] 2 trombones / Septet [#] Sérénade en la / clarinet, horn, bassoon, piano, violin, viola [#] piano / and violoncello [#] / Sonate pour piano [#] Three pieces for string quartet / piano [#] string quartet / Three songs from William Shakespeare° / mezzo-soprano, flute, clarinet and viola° / Songs and Song Cycles° / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine° / Choral Works° / Anthem [#] A sermon, a narrative, and a prayer / Ave Maria [#] Cantata / Canticum Sacrum [#] Credo / J. S. Bach: Choral-Variationen [#] Introitus in memoriam T. S. Eliot / Mass [#] Pater noster / Symphony of psalms [#] Threni / Tres sacrae cantiones°< [° mittenzentriert; °° Titelfehler original].


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
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