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K044 Serenade in A

english K044 Serenade in A

K44 Sérénade en La

en quatre mouvements pour piano – Serenade in A in vier Sätzen für Klavier – Серенада в ля в четырех частях для фортепиано – Serenata in la in quattro movimenti per pianoforte

Titel: Strawinsky dachte ursprünglich nicht an eine Beschränkung auf vier Sätze, und wir wissen von mindestens sechs, die er plante. So wandelten sich auch seine Überschriftenvorstellungen. Der erste Satz sollte zunächst Hymne à l'Introduction heißen. Endgültig kam dann Hymne zum Druck, weil, wie Craft vermutet, ein Viersatzstück kaum eine Introduktion vertrage, die genau so lang oder kurz sei wie alle anderen nachfolgenden Sätze. Der Manuskript-Originaltitel im Erststich lautete zunächst Serenata, das en la wurde mit Bleistift vermutlich von einem der Stecher der beauftragten Firma (Delanchy, Dupré & Cie. in Asnière an der Seine) später hinzugeschrieben. Die Hymne hatte noch ein Kreuz in der Schlüsselvorzeichnung. Strawinsky selbst erklärte, das Manuskript sei von ihm und seiner Frau geschrieben worden. Der Handschriftenvergleich bestätigt das. Von Strawinsky wurden die ganze Romanza und die ersten 15 Takte der Cadenza Finala geschrieben. Die Titelgebung ist ungewöhnlich. Unter Kadenz verstand man in den zwanziger Jahren ein quasi-improvisierendes Virtuosenstück mit wechselnden Tempi und Affekten. Die Serenaden-Kadenz hat davon nichts. Dagegen enthält die Romanza zwei wirkliche kurze Kadenzen, die im Original auch so benannt, dann aber vermutlich aus Rücksicht auf den Titel des letzten Satzes, dem sie typologisch widersprochen hätten, gestrichen wurden.

Aufführungspraxis: Dass die offizielle CD-Ausgabe in Mehrheit der von Strawinsky selbst gespielten oder dirigierten Werke die Pariser Aufnahme der Serenade vom 5. und 6. Juli 1934, nicht aber seine Aufnahme der Klaviersonate einstellte, hatte seinen zureichenden Grund in der pianistischen Leistung Strawinskys, der freihändig in einer Zeit, die noch kein korrigierendes Schneiden kannte, dieses keineswegs leichte Stück in einer beeindruckend binnendifferenzierten Spielweise überlieferte. Die Serenaden-Aufnahme verändert das eingefahrene Bild von der motorischen Neuen Sachlichkeit. Strawinskys Artikulationsvermögen vermag eine solche Tiefenschichtung in die Komposition hineinzubringen, dass von Mechanistik, Motorik, Nähmaschinenstil und anderen Schlagworten nicht mehr viel übrig bleibt. Gleichzeitig wird damit deutlich, dass ganz im Gegenteil zu Strawinskys Behauptungen, es stünde alles in den Noten, die interpretatorischen Dinge, auf die es ankommt, eben doch nicht in den Noten stehen, aber auch so geartet sind, dass sie sich nicht einschreiben lassen, weil es dafür keinen Zeichensatz gibt. Die Serenade-Aufnahme beeinflusst gleichzeitig beispielhaft künftige kritische Gesamtausgaben, indem es nicht mehr allein darum gehen kann, Autographe und Editionen zu vergleichen, sondern überliefertes Original-Spiel mit in die Ausgabe hineinzunehmen; denn mit der vorliegenden Aufnahme wird die Frage nebensächlich, was im Autograph gestanden hat, was übernommen oder nicht übernommen wurde, was in der Erstauflage steht und richtig oder nicht richtig, vergessen oder nachträglich hinzugekommen ist. Es tritt hier der Idealfall ein, dass das, was eigentlich Musik ausmacht, nämlich das klingende Ergebnis, wichtiger wird als das erst zum Klingen zu bringende beschriebene oder bedruckte Notenpapier. So gesehen erhält nicht das Stück, wohl aber seine Wiedergabe, eine historische Dimension.

Aufbau: Die Serenade ist eine viersätzige neoklassizistische Suite im Sinne der Neuen Sachlichkeit mit einem in den ersten beiden Sätzen gegenüber der Sonate leicht zurückgenommenen motorisch-mechanistischen Einschlag.

Aufriss

HYMNE

[81 Takte ohne Tempobezeichnung] (Viertel = 58*)

ROMANZA

[80 Takte ohne Tempobezeichnung] (Achtel = 96)

RONDOLETTO

[129 Takte ohne Tempobezeichnung] (Viertel = 92)

CADENZA FINALA

[105 Takte ohne Tempobezeichnung] (Viertel = 84)

* Druckfehler, muss punktierte Viertel = 58 heißen.

Druckfehler: Die vielen Druckfehler in der 1926 vom Russischen Musikverlag herausgebrachten Ausgabe und der aus was für Gründen auch immer Verzicht auf die vorgesehenen Fingersätze ließen Strawinsky unentwegt auf einen Neusatz drängen. Er hatte damit keinen wirklichen Erfolg, auch nicht, als das Stück vom Russischen Musikverlag in den Verlag Boosey & Hawkes überging; denn die 2. Auflage der Serenade noch im Russischen Musikverlag beseitigte zwar einige Fehler, ließ aber ebenso viele stehen. Und bei Boosey kam es zwar sowohl für die Serenade wie für die Sonate, für die dasselbe gilt, zu einem Neudruck, den man Strawinsky gegenüber als revidierten Neudruck angekündigt und für den Strawinsky unter anderem Fingersätze entwickelt hatte; aber in einem Schreiben an Ernst Roth vom 28. Juli 1952 beschwerte er sich, wenn auch sehr höflich, von all den von ihm gemachten und dem Verlag zugeschickten Korrekturen fände er im Neudruck nichts wieder. Aus einem weiteren Schreiben Strawinskys an Roth vom 23. September 1952 geht hervor, dass Roth offensichtlich in seinen Akten nichts fand; denn Strawinsky vermerkt in seiner Antwort auf ein bislang nicht veröffentlichtes Verlagsschreiben Roths, er selbst besitze nur die beiden Urausgaben des Russischen Musikverlages von Sonate und Serenade, in die er Korrekturen eingetragen habe. Man muss demnach annehmen, dass die Strawinskyschen Korrekturen nicht verlagspolitisch gezielt unterdrückt wurden, sondern entweder bei der Übersendung oder im Alltagstrubel der Verlagsgeschäfte irgendwo verloren gingen und damit der Redaktionsleitung nie zu Gesicht kamen. Zu Lebzeiten Strawinskys kam ein korrigierter Neudruck weder von Serenade noch von Sonate zustande. Erst neun Jahre nach Strawinskys Tod veröffentlichte Soulima Strawinsky 1980 seine zwei Jahre vorher abgeschlossene neue Ausgabe der jetzt gänzlich anglisierten Serenade in einer korrigierten, aber nicht kritischen Edition bei Boosey & Hawkes, mit dem Ergebnis, dass es heute von der Serenade statt einer richtigen fünf umstrittene gibt.

Korrekturen: Tatsächlich bleiben in jeder Erstausgabe, ob Komposition oder Schriftsatz eigene wie fremde Fehler stehen. Im Falle der Serenade waren die wichtigsten immer noch harmlos und konnten von einem intelligenten Spieler erkannt werden, einige wenige, wirklich nicht werkentscheidende Details ausgenommen. Craft hat die schwerwiegendsten als erster nach den Korrekturen Strawinskys aufgelistet, Soulima Strawinsky die meisten von ihnen in seiner Neuausgabe ausgemerzt. Der wichtigste Druckfehler des ersten Satzes steht gleich im 1. Takt. Das Stück beginnt im Diskant mit einem Sextakkord von F-Dur, geht in die Tonika von F-Dur und wieder zum Sextakkord zurück. Der Notenstecher hat irrtümlicherweise das c im Tonikaakkord als d gestochen und somit daraus einen Sextakkord von d-moll gemacht. Nun kommt diese Stelle mehrmals vor und zwar immer richtig, so dass sie korrigierbar ist. Dann ist im 2. Akkord des 28. Taktes ein falsches B stehen geblieben, wo es hätte G heißen müssen. Dieser Fehler ist nicht so leicht zu finden, aber nicht satzzerstörend. Der schlimmste Irrtum, nämlich die falsche Metronomisierung Viertel = 58 statt richtig punktierte Viertel = 58 war auch unabhängig von Skizzenvergleichen auffindbar und ist aufgefunden worden. Ein weiterer Irrtum ist das falsch stehende Pianozeichen bei Takt 31, das bei Takt 30, wo der neue Abschnitt beginnt, stehen müsste. Alle anderen Irrtümer betreffen Bindefehler. Im zweiten Satz sollen in den Takten 25 und 26 die arpeggierten Töne liegen bleiben. Im dritten Satz sind Bindebögen falsch gelegt. Darüber hinaus muss im 51. Takt die 2. Note d und nicht des lauten. Erst die 7. Note der achtteiligen Sechzehntelfigur geht nach des. Dieser Fehler ist ohne Hinweis nicht auffindbar, weil beides klingt, auch wenn die Strawinskysche Lösung eleganter wirkt. Im vierten Satz geht es um einige dynamische Akzidentien, von denen Craft Fehlerhaftigkeit behauptet, die sich aber auch in der Soulima-Ausgabe nicht korrigiert finden.

Errata-Tabellen

Errata-Tabellen in Arbeit

I

Ausgabe 1925 (Erstausgabe) Russischer Musikverlag mit Plattennummer R.M.V. 429

1. Exemplar Strawinsky

Erster Satz

1.) Takt 1 (S. 3, 1. System, Takt 1) Diskant: der 2. Vierton-Akkord ist richtig Achtel f1-a1-c2-f2 statt

Achtel f1-a1-d2-f2 zu lesen.

2.) Takt 28 (S. 3, 5. System, Takt 5) Diskant: der zweite Dreiton-Akkord ist richtig e1-g1-e2 ist statt

e1-h1-e2 zu lesen.

3.) Takt 30 (S. 3, 5. System): es ist ein p -Zeichen einzusetzen.

4.) Takt 31 (S. 4, 1. System, Takt 1): das p -Zeichen ist zu streichen.

5.) Takt 34 (S. 4, 1. System, Takt 4 Diskant): die beiden cis2-Noten sind mit einen Bindebogen zu

versehen.

6.) Takt 36 (S. 4, 1. System, Takt 6) Bass: der erste Dreiton-Akkord ist richtig Gis-A-fis statt G-Ais-fis

zu lesen.

7.) Takt 46 (S. 4, 3. System, Takt 4) Diskant: die drei letzten höchsten Noten sind durchgehend als

c2 statt cis2 zu lesen, bei der ersten höchsten Note bleibt das cis2 erhalten.

8.) Takt 60 (S. 5, 2. System, Takt 1) Bass: die letzten 3 Noten der 2. Sechzehntel-Ligatur sind richtig f-

c-A statt f-d-A zu lesen.

9.) Takt 65 (S. 5, 3. System, Takt 2) Bass: das Auflösungszeichen vor der viertletzten Note c ist

wegzunehmen.

10.) Takt 65 (S. 5, 3. System, Takt 2): die Dynamik-Angabe > p sub.< ist um einen Achtelwert nach

links zu verschieben.

11.) Takt 80-81 (S. 5, 6. System, Takt 5+6): im Diskant ist der Bindebogen von a zu a zu entfernen, im

Bass sind Bindebögen von G und H zur Stummnote A des Schlusstaktes anzubringen.

Zweiter Satz

1,) Takt 5 (S. 6, 3. System, Takt 1) Diskant: die oberste Viertelnote dis2 des Dreitonakkordes ist

[ebenfalls] zu punktieren.

2.) Takt 5-6 (S. 6, 3. System, Takt 1+2): im Übergang vom 5. zum 6. Takt ist taktstrichübergreifend

zwischen 1. und 2. Diskant sowie 2. Diskant und Bass [1. und 2. sowie 3. und 4. Liniensystem]

die Tempoangabe punktierte Halbe = punktierte Halbe einzutragen.

3.) Takt 7 (S. 6, 3. System, Takt 3) Diskant: die 6 Triolenligaturen sind jeweils mit einem

Decrescendo-Zeichen zu versehen.

4.) Takt 23 (S. 7, 3. System, Takt 4) Diskant: der Bindebogen zwischen der Vorschlagnote g1 und

der Hauptnote g1 ist zu entfernen.

5.) Takt 25 (S. 7, 4. System, Takt 2) Diskant: die [1.] Viertelnote g1 ist zu punktieren.

6.) Takt 27 (S. 7, 4. System, Bass: die nach unten gestielte Viertelnote ist als Achtelnote zu lesen.

7.) Takt 41-42 (S. 8, 1. System, Takt 6 + 2. System Takt 1) Bass: die letzte Sechzehntelnote a von

Takt 41 ist zur ersten Sechzehntelnote e1 von Takt 42 mit einem Phrasierungsbogen zu

verbinden; die beiden staccato-Punkte sind zu entfernen.

8.) Takt 51 (S. 8, 4. System, Takt 2) Diskant: unterhalb der nach oben gestielten punktierten

Viertelnote h1 ist eine nach unten gestielte Achtelnote f1 einzusetzen und mit den folgenden

beiden Achteln zu einer Ligatur zu verbinden.

9.) Takt 61 (S. 8, 6. System, Takt 2) Diskant: die beiden letzten Noten der nach oben gestielten

Ligatur c2 sind mit einem Bindebögen zu versehen.

10.) Takt 70 (S. 9, 2. System, Takt 1) Diskant: der Viertel-Zweitonakkord c1-e1 ist zu punktieren.

11.) Takt 74-75 (S. 9, 2. System, Takt 5 / 3. System, Takt 1) Diskant: die drei Bindebögen zwischen

den Vorschlagnoten von Takt 74 und 75 zu den Akkord-Hauptnoten von Takt 75 sind zu

entfernen.

Dritter Satz

1.) Takt 11 (S. 10, 3. System, Takt 2) Diskant: die beiden unteren Ligaturen sind jeweils mit einem

Phrasierungsbogen f1 zu e1 und d1 zu c1 zu versehen.

2.) Takt 12 (S. 10, 3. System, Takt 3) Diskant: der untere große Phrasierungsbogen ist zu entfernen.

3.) Takt 51 (S. 12, 4. System, Takt 2) Bass violingeschlüsselt: die 2. Sechzehntelnote der 1. Ligatur ist

richtig d1 statt des1 zu lesen; die 1. Note der 2. Ligatur bleibt des1.

4.

5.) Takt 127 (S. 16, 4. System, Takt 3) Diskant: das Auflösungszeichen vor der taktbeginnenden

Viertelnote ist zu entfernen.

Vierter Satz

1.) Takt 1 (S. 17, 1. System, Takt 1): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist ein mƒ-Zeichen einzutragen.

2.) Takt 2 (S. 17, 1. System, Takt 2): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist ein p sub. einzutragen.

3.) Takt 9 (S. 17, 2. System, Takt 3) Bass: die Achtel-Ligatur ist richtig e1-cis1-g-e statt e1-c1-g-e zu

lesen.

4.) Takt 13 (S. 17, 2. System, Takt 7) Diskant: der 1. Achtel-Ligatur-Zweitonakkord ist richtig a1-cis2

statt a1-c2 zu lesen.

5.) Takt 35 (S. 18, 3. System, Takt 3): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist am Taktende neben linksgerichteter Schweifklammer { ein p -Zeichen einzutragen.

6.) Takt 36 (S. 18, 3. System, Takt 4): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist am Taktanfang ein >sub.< einzutragen.

7.) Takt 67-68 (S. 19, 4. System, Takt 5+6) Diskant: die taktletzte Achtelnote c2 von Takt 67 ist in

den nächsten Takt 68 überzubinden.

8.) Takt 75 (S. 20, 1. System, Takt 1) Bass: die taktletzte Achtelnote ist mit einem Auflösungszeichen

zu versehen, so dass f zu lesen ist und nicht vom #-Vorzeichen des Diskants her fis.

II

2. Exemplar Strawinsky

Erster Satz

1.) Takt 1 (S. 3, 1. System, Takt 1) Diskant: der 2. Vierton-Akkord ist richtig Achtel f1-a1-c2-f2 statt

Achtel f1- a1-d2-f2 zu lesen.

2.) Takt 27 (S. 3, 5. System, Takt 4): am Taktende ist ein p -Zeichen einzusetzen.

3.) Takt 28 (S. 3, 5. System, Takt 5) Diskant: der zweite Dreiton-Akkord ist richtig e1-g1-e2 ist statt

e1-h1-e2 zu lesen.

4.) Takt 30 (S. 3, 5. System): es ist ein p -Zeichen einzusetzen.

5.) Takt 31 (S. 4, 1. System Takt 1): das p -Zeichen ist zu streichen.

6.) Takt 36 (S. 4, 1. System, Takt 6) Bass: der erste Dreiton-Akkord ist richtig Gis-A-fis statt G-Ais-fis

zu lesen

7.) Takt 46 (S. 4, 3. System, Takt 4) Diskant: die drei letzten höchsten Noten sind durchgehend als

c2 statt cis2 zu lesen, bei der ersten höchsten Note bleibt das cis2 erhalten.

8.) Takt 60 (S. 5, 2. System, Takt 1) Bass: die letzten 3 Noten der 2. Sechzehntel-Ligatur sind richtig f-

c-A statt f-d-A zu lesen.

9.) Takt 63 (S. 5, 2. System, Takt 4, Diskant) die beiden untersten Noten e1 der Zweiton-Ligatur sind

überzubinden.

10.) Takt 65 (S. 5, 3. System, Takt 2) Bass: das Auflösungszeichen vor der viertletzten Note c ist

wegzunehmen.

12.) Takt 65 (S. 5, 3. System Takt 2): die Dynamik-Angabe > p sub.< ist um einen Achtelwert nach

links zu verschieben.

13.) Takt 80-81 (S. 5, 6. System Takt 5+6): im Diskant ist der Bindebogen von a zu a zu entfernen, im

Bass sind Bindebögen von G und H zur Stummnote A des Schlusstaktes anzubringen.

Zweiter Satz

1.) Takt 5 (S. 6, 3. System, Takt 1) Diskant: die oberste Viertelnote dis2 des Dreitonakkordes ist

[ebenfalls] zu punktieren.

2.) Takt 23 (S. 7, 3. System, Takt 4) Diskant: der Bindebogen zwischen der Vorschlagnote g1 und

der Hauptnote g1 ist zu entfernen.

3.) Takt 25 (S. 7, 4. System, Takt 2) Diskant: die [1.] Viertelnote g1 ist zu punktieren.

4.) Takt 41-42 (S. 8, 1. System Takt 6 + 2. System Takt 1) Bass: die letzte Sechzehntelnote a von

Takt 41 ist zur ersten Sechzehntelnote e1 von Takt 42 mit einem Phrasierungsbogen zu

verbinden; die beiden staccato-Punkte sind zu entfernen.

5.) Takt 51 (S. 8, 4. System, Takt 2) Diskant: unterhalb der nach oben gestielten punktierten

Viertelnote h1 ist eine nach unten gestielte Achtelnote f1 einzusetzen und mit den folgenden

beiden Achteln zu einer Ligatur zu verbinden.

6.) Takt 61 (S. 8, 6. System, Takt 2) Diskant: die beiden letzten Noten der nach oben gestielten

Ligatur c2 sind mit einem Bindebögen zu versehen.

7.) Takt 70 (S. 9, 2. System, Takt 1) Diskant: der Viertel-Zweitonakkord c1-e1 ist zu punktieren.

8.) Takt 70 (S. 9, 2. System, Takt 1) Diskant: der [erste] Akkord c1-e1-a1 ist mit einem Arpeggio-

Zeichen zu versehen.

9.) Takt 74-75 (S. 9, 2. System, Takt 5 / 3. System, Takt 1) Diskant: die drei Bindebögen zwischen

den Vorschlagnoten von Takt 74 und 75 zu den Akkord-Hauptnoten von Takt 75 sind zu

entfernen.

Dritter Satz

1.) Takt 11 (S. 10, 3. System, Takt 2) Diskant: die beiden unteren Ligaturen sind jeweils mit einem

Phrasierungsbogen f1 zu e1 und d1 zu c1 zu versehen.

2.) Takt 12 (S. 10, 3. System, Takt 3) Diskant: der untere große Phrasierungsbogen ist zu entfernen

[Die Stelle ist doppeldeutig. Strawinsky streicht mit Bleistift den Legatobogen durch und

schreibt staccato-Punkte passend unter die 6 Noten. Möglicherweise lässt sich die Stelle auch

als rückgängig gemachte Korrektur lesen.].

3.) Takt 51 (S. 12, 4. System, Takt 2) Bass violingeschlüsselt: die 2. Sechzehntelnote der 1. Ligatur ist

richtig d1 statt des1 zu lesen; die 1. Note der 2. Ligatur bleibt des1.

4.) Takt 127 (S. 16, 4. System, Takt 3) Diskant: das Auflösungszeichen vor der taktbeginnenden

Viertelnote ist zu entfernen.

Vierter Satz

1.) Takt 1 (S. 17, 1. System, Takt 1): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist ein mƒ-Zeichen einzutragen.

2.) Takt 2 (S. 17, 1. System, Takt 2): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist ein > p sub.< einzutragen.

3.) Takt 9 (S. 17, 2. System, Takt 3) Bass: die Achtel-Ligatur ist richtig e1-cis1-g-e statt e1-c1-g-e zu

lesen.

4.) Takt 13 (S. 17, 2. System, Takt 7) Diskant: der 1. Achtel-Ligatur-Zweitonakkord ist richtig a1-cis2

statt a1-c2 zu lesen.

5.) Takt 35 (S. 18, 3. System, Takt 3): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist am Taktende neben linksgerichteter Schweifklammer { ein p -Zeichen einzutragen.

6.) Takt 36 (S. 18, 3. System, Takt 4): zwischen den beiden Linien-Systemen von Diskant I und

Diskant II ist am Taktanfang ein >sub.< einzutragen.

7.) Takt 67-68 (S. 19, 4. System, Takt 5+6) Diskant: die taktletzte Achtelnote c2 von Takt 67 ist in

den nächsten Takt 68 überzubinden.

8.) Takt 75 (S. 20, 1. System, Takt 1) Bass: die taktletzte Achtelnote ist mit einem Auflösungszeichen

zu versehen, so dass f zu lesen ist und nicht vom #-Vorzeichen des Diskants her fis.

III

Ausgabe 1948 Boosey & Hawkes mit Plattennummer B. & H. 16303

Erster Satz

1.) Takt 1 (S. 3, 1. System, Takt 1) Diskant: der 2. Vierton-Akkord ist richtig Achtel f1-a1-c2-f2 statt

Achtel f1-a1-d2-f2 zu lesen.

2.) Takt 28 (S. 3, 5. System, Takt 5) Diskant: der 2. Dreiton-Akkord ist richtig Achtel e1-a1-e2 statt

Achtel e1-h1-e2 zu lesen.

3.) Takt 30 (S. 3, 5. System, Takt 7): der Takt ist mit einem p -Zeichen zu versehen.

4.) Takt 80-81 (S. 5, 6. System, Takt 5+6) Diskant: [nur] der [untere] Bindebogen von a zu | a ist zu

entfernen; Bass: die beiden oberen Noten des taktschließenden Akkordes 1A-G-H von Takt 80

sind als Achtelwerte in Takt 81 nachzutragen und mit Bindebögen zu verbinden.

Zweiter Satz

1.) Takt 23 (S. 7, 3. System, Takt 4) Diskant: der Bindebogen zwischen der Vorschlagnote g1 und

der Hauptnote g1 ist zu streichen.

2.) Takt 74-75 (S. 9, 2. System, Takt 5 / 3. System Takt 1) Diskant: die drei Bindebögen zwischen

den Vorschlagnoten von Takt 74 und 75 zu den Akkord-Hauptnoten von Takt 75 sind zu

streichen.

Dritter Satz

1.) Takt 51 (S. 12, 4. System, Takt 2) Bass: die 2. Sechzehntelnote ist richtig d1 statt des1 zu lesen.

Vierter Satz

1.) Takt 1-2 (S. 17, 1. System, Takt 1+2): am Ende von Takt 1 ist zwischen den oberen beiden

System-Reihen ein m ƒ-Zeichen einzutragen, zu Beginn von Takt 2 taktgenau ein > p sub<.

2.) Takt 35-36 (S. 18, 3. System, Takt 3+4): zwischen den beiden Diskantsystemen ist auf dem

letzten Achtelwert von Takt 35 beginnend in den Takt 36 hinein ein links geschlängeltes > p

sub< anzubringen.

3.) Takt 1-2 (S. 20, 1. System, Takt 1) Bass: die 4. [letzte] Achtel-Ligaturnote f ist mit einem

rundgeklammerten Auflösungszeichen zu versehen

Die Soulima-Ausgabe: Nach Strawinskys Tod erklärte sein Sohn Sviatoslav Soulima, es sei die Mentalität der zwanziger Jahre und Strawinskys dementsprechende Scheu vor Überinterpretation gewesen, innerhalb der Klaviermusik möglichst keine oder doch möglichst wenige Ausdrucksanweisungen zu geben. Dahinter verbarg sich die Vorstellung, Musik mit Worten und zusätzlichen Zeichen interpretatorisch verdeutlichen zu können. Strawinskys Neue Sachlichkeit ging den Weg bis hin in eine Ausdrucksverkahlung, die mit dem Vergleich zur Nähmaschine kolportiert wurde. In der Originalfassung der Serenade gibt es außerhalb der Noten nur 18 Anweisungen. Für die Hymne sind es 11 (Forte-Zeichen bei Takt 1, 15, 51; Piano-Zeichen bei Takt 7, 20, 31, 52, 65; Crescendo-Zeichen bei Takt 11 und 27; Decrescendo-Zeichen mit Pianozeichen und der Bemerkung secco bei Takt 76), für die Romanze (Forte-Zeichen mit secco und sord. bei Takt 4; Pedalzeichen bei Takt 8; Crescendo-Zeichen bei Takt 75 - alle bezogen auf die linke Hand) und das Rondoletto (Sforzato-Zeichen bei Takt 27; Forte-Zeichen mit sub.meno bei Takt 86; Sforzato-Zeichen mit sub. bei Takt 88) je 3, für das Finale 2 (Decrescendo-Zeichen mit appena und Pedalanweisung bei Takt 105 und 106). In diesen Zahlen sind die mehrfachen Anweisungen, die Tasten niedergedrückt zu halten, ohne die Saiten anzuschlagen, nicht enthalten. Die Soulima-Ausgabe bringt es für alle Stücke zusammen auf knapp hundert Spielanweisungen. Darüber hinaus gibt er den Stücken auch noch italienische Satzbezeichnungen: Maestoso, Tempo giusto, Allegretto, Andantino, während im übrigen alle originalen Strawinsky-Bezeichnungen anglisiert werden. Als kritisch im editionstechnischen Sinn kann diese Ausgabe nicht bezeichnet werden, zumal Soulima auch noch in das nur scheinbar äußerliche Schriftbild der Sonate eingreift und Strawinskys strukturverdeutlichende Darstellung streckenweise auf drei Noten-Systemen auf den üblichen Diskant-Bass-Satz (zwei Notensysteme) zurückführt. Soulima berief sich bei diesem Vorgehen auf seine eigene pianistische Erfahrung im Umgang mit seinem Vater. Mit Sicherheit hätte dieser einer solchen Ausgabe nicht zugestimmt.

Kritische Ausgaben: Aber auch die Kritischen Ausgaben als Veröffentlichung eines Urtextes waren keineswegs unumstritten und lösten eine Gegenbewegung aus, die von der Vorstellung bestimmt wurde, nicht mehr gelebte Musik an die Bedürfnisse der eigenen Zeit anzupassen. In der Tat waren um die Jahrhundertwende die Stimmen mit dynamischen, agogischen und auch textlichen Einträgen mitunter so vollgestopft, dass sich zeitgenössische Musiker beklagten, sie wüssten nicht mehr, ob sie ihre Stimmen spielen oder lesen sollten. Damals glaubte man noch, Musik durch Worte und zusätzliche Zeichen unmissverständlich machen zu können. Hinzu kam, dass um 1900 Komponisten und Bearbeiter keinen historisch angesetzten Textrespekt kannten. Bruckner instrumentierte man nach Wagner um, Weingartner komponierte bei Beethoven die Horneffekte hinein und die 9. Symphonie wurde statt mit einer Posaune gleich mit dreien gespielt. Rust machte aus einem zweistimmig dünnen Satz seines Urahns eine vollgriffige Klaviersymphonie à la Reger mit frei hinzugefügter Durchführung, und Reger selbst verantwortete zusammen mit August Schmid-Lindner eine mit Copyright 1916 bei Schott erschienene Ausgabe von Bachs Italienischem Konzert, in der es schon auf der ersten Notentextseite mehr Spielanweisungen als Takte gibt. Da stehen den 31 Takten 34 Spielanweisungen, 98 marcato-, staccato- und tenuto-Zeichen und 27 Phrasierungsbögen gegenüber. Insgesamt sind es knapp 160 Einträge, von denen kein einziger bei Bach zu finden ist. Außerdem ist das Stück mit einem Netz von Fingersätzen überzogen. Das hatte nichts mit den Transkriptionen Franz Liszts zu tun, die angefertigt wurden, um unbekannte Musik in die Öffentlichkeit zu bringen. Strawinskys so genannte Neue Sachlichkeit ging den gegenteiligen Weg bis hin in eine angebliche Ausdrucksverkahlung, die mit dem der Interpretation bedürftigen Vergleich ‚Nähmaschine‘ kolportiert wurde – bedürftig deshalb, weil nicht auszuschließen ist, dass er ironisch-abwertend und nicht anerkennend gemeint gewesen ist.

Stil: Der erste Satz entspricht der geforderten Feierlichkeit einer Hymne und weist dabei schon auf die Statik des Oedipus Rex voraus. Die improvisierende Solovirtuosität des zweiten Satzes ist wiederzuerkennen. Anders steht es mit dem motorischen Laufwerk der vom 1. bis zum 88. Takt ruhelos pulsierenden Sechzehntelfiguren des Basses, die ohne rhythmische Differenzierung in zwei Vierergruppen eines Zweivierteltaktes dahinströmen und ihre Monotonie lediglich über den Diskant verlieren, der hin und wieder eine punktierte Achtelnote dagegensetzt. Strawinsky sprach diesem Satz ein getragenes Zeitmaß zu. Er selbst spielte ihn als virtuoses Bravourstück. Die Stilisierung des Tanzes, wenn es denn einer sein soll, ist hier so weit vorangetrieben, dass er nur noch im Kernmotiv andeutungsweise zu erkennen ist. Im Finale, dem Strawinskyschen „Gästebuch“, das in der Urfassung CADENZA FINALA und nicht CADENZA FINALE meint, hat Strawinsky mehrere unterschiedlich charakterisierte Abschnitte hintereinandergesetzt, die als Individualunterschriften angesehen werden können, wobei man die unterschiedliche Länge der einzelnen Abschnitte als die von Gast zu Gast unterschiedliche Eintragungslänge im Gästebuch auslegen kann. Mit diesem Verfahren wird das Finale zur Suite in der Suite.

Widmung: A ma femme [Посвящена жене И. Ф. Стравинского Екатерине Гавриловне Носенко. ] [Meiner Frau] [Gewidmet der Ehefrau I. F. Strawinskys Ekaterina Gabrielowna Nossenko].

Dauer: etwa 2' 56" + 2' 28" + 2' 49" + 2' 50".

Entstehungszeit: 11. April bis 9. Oktober 1925, beendet in Nizza.

Entstehungsgeschichte: Die Komposition begann bereits im April 1925 möglicherweise noch in Amerika mit dem späteren Schlusssatz Cadenza Finala (nicht: Cadenza Finale), ist aber überwiegend in Nizza komponiert worden. Craft hat in einem eigenen Artikel alle Datierungen zusammengetragen. Die Skizzenarbeit setzte danach am 11. April 1925 mit den Skizzen zu Takt 5 und 6 sowie den Takten 21 bis 23 des letzten Satzes ein, was die Frage aufwirft, ob Strawinsky ihn ursprünglich als ersten einzustellen plante. Das Stück wurde, folgt man dem Datum der Reinschrift, am 19. Mai 1925 abgeschlossen. Die Hymne, von der besonders viel Skizzenmaterial erhalten ist, wurde am 18. Juli 1925 mit einem Rohentwurf der ersten 14 Takte und der Takte 36 bis zur Hälfte 40 begonnen. Anschließend scheint er die Sextenharmonisierung der Eingangsmelodie ausgearbeitet und gleich danach die Takte 15 bis 21 und 27 bis 28 in Angriff genommen zu haben. Offensichtlich ging es mit dem Komplex der Takte 20 bis 51 weiter. Am 20. Juli 1925 stellte er die Musik von Takt 51 fertig und skizzierte den nächsten Sechzehntel-Noten-Abschnitt für die linke Hand. Am 3. August 1925 schloss er das Stück ab. Zehn Tage später, am 13. August, begann er mit dem Rondoletto. Er skizzierte die letzten 7 Takte und das erste Thema, das ursprünglich in G und nicht in A stand. Hier finden sich sechsstimmige Akkorde, weil sich Strawinsky vermutlich noch nicht über die Stimmigkeit klar war. Später entschied er sich für eine durchgehaltene Zwei- und Dreistimmigkeit. Am 14. August skizzierte er 6 Takte ab Takt 44, am 15. August entwarf er die Takte 14 bis 27, am 17. August die zweite Hälfte von Takt 48 bis Takt 52 durchgehend. Dann schrieb er die Takte 11 bis 17 und 6 bis 8 neu und dazu die ersten 12 Takte, die Hälfte davon mit der Bassführung. Gleichzeitig notierte er Thema und Bassstimme von Takt 59 und verfasste die Oberstimme von Takt 67. Unabhängig davon scheint er die Takte 47 bis 68 und 79 bis 78, also bis zur Kadenz, geschrieben zu haben und die Takte 92 bis 102. Diese Skizzen sind nicht datiert. Am 26. September 1925 musste er, bedingt durch die Reise nach Venedig, wo er die Sonate spielte, die Kompositionsarbeit unterbrechen, die zusätzlich durch die ersten Ideen zu Oedipus rex erschwert wurde. Der fertiggestellte Entwurf der Romanza trägt das Datum 10. Oktober 1925, obwohl es in der Endpartitur 9. Oktober heißt. Damit war Strawinskys gegenüber Werner Reinhart am 1. August 1925 aus Nizza brieflich geäußerte Erwartung in Erfüllung gegangen, das Stück noch im Oktober abzuschließen. Im Brief nennt er nach seiner Art weder Titel noch Werkform, sondern spricht nur im Zusammenhang mit Scherchens Vorschlag nach Komposition einer Symphonie davon, er sei zur Zeit mit etwas anderem beschäftigt, das er im Oktober fertigzustellen hoffe. Es kann sich hier nur um die Serenade gehandelt haben. Die Arbeit an der Serenade machte ihm keine Mühe, er genoss in dieser Zeit die Ruhe und machte mit seinem Wagen zu seiner Erholung häufig Spazierfahrten an die Côte d'Azur.

Uraufführung: 24. November 1925 in Frankfurt am Main mit Igor Strawinsky als Pianisten.

Metronomangaben: Das technische Zeitproblem, das Strawinsky mit der Serenade verknüpfte, stellt sich für eine große Zahl ähnlicher Kompositionen, bei denen es ebenfalls um Sekundenkonstruktionen geht. Strawinsky sah sich selbst als einen Komponisten, der unter Zeitvorgaben am besten arbeiten konnte. Balanchine behauptete, Strawinsky denke bei einem neuen Stück zuerst und nicht selten ausschließlich an dessen Dauer. Die Geschichten sind zahlreich, die sich darum ranken. Freund-Gegner Suwtschinski ließ es offen, ob Strawinsky seinerzeit Mussolini ein Widmungsexemplar der Chroniques de ma vie zugeeignet habe, weil er profaschistisch dachte oder ob er sich nur darüber freute, dass in Italien unter Mussolini endlich die Züge pünktlich führen. In den zwanziger Jahren sah Strawinsky in Metronomangaben den Schlüssel zu jeglicher Interpretation, und er wurde nicht müde, Interpreten geradezu zu beschimpfen, wenn sie sich seiner Meinung nach nicht pedantisch an die Noten- und Zeitvorgaben hielten, mit denen er doch in den beiden Klavierwerken so sparsam umging. Dabei war er selbst es, der sich am allerwenigsten an seine Druckvorgaben und Aufführungsauflagen hielt, wenn es die Situation erforderte. Eine kleine Statistik über die Metronomzahlen in der Serenade im Vergleich der Erstauflage 1926 und der verbesserten Auflage 1950 mit der Einspielung 1934 durch ihn selbst zeigt ein Schwanken, das er jedem anderen Interpreten laut übel genommen hätte. Hinzu kam, dass sich häufig Strawinskys gedankliche Zeitvorstellungen nicht mit denen der Realität deckten. Seine Zeitvorangaben bei noch nicht fertiggestellten beziehungsweise noch nicht aufgeführten Stücken etwa den Verlegern gegenüber trafen in vielen Fällen nicht mit der dann später gemessenen Realzeit überein. In späteren Jahren wurde Strawinsky in dieser Frage zusehends milder, weil er einsehen lernte, dass ein künstlerisches Klangobjekt nicht nur eine einzige Realisierungsmöglichkeit in sich birgt.

Bemerkungen: Er habe, so ließ Strawinsky wissen, eine Suite im Sinne der Nachtmusiken fürstlicher Mäzene des 18. Jahrhunderts schreiben wollen und sich auf einzelne für diese Musik besonders bezeichnende Sätze bezogen: eine Hymne als eine Art feierlicher Einleitung, ein Solospiel als zeremonielle Huldigung des Künstlers an die Gäste, ein Tanzsatz in getragenem, rhythmisch betontem Zeitmaß, wie er traditionell in Suiten der Zeit eingeflochten worden sei, und schließlich eine Art Epilog, gleichsam eine Unterschrift mit zahlreichen, sorgfältig kalligraphierten Schnörkeln. Tatsächlich trägt die Serenade keinen der für die Suite des 18. Jahrhunderts charakteristischen Satzbezeichnungen und nimmt damit die ebenfalls historisch unstimmigen Zuordnungen von Agon vorweg. Statt eines der üblichen Freilichtinstrumentarien wählte Strawinsky das Soloinstrument Klavier, vermutlich, weil er für sein Auftreten als Pianist ein für sich geeignetes weiteres Solostück benötigte und weil der äußere Entstehungsgrund eng mit seiner ersten Amerika-Reise vom März 1925 zusammenhing. Er hatte bei dieser Gelegenheit von der Grammophonfirma Brunswick Records einen Vertrag über die Aufnahme einiger seiner Werke auf Schallplatte erhalten und spielte am 14. März die Sätze Andantino, Moderato, Allegro, Larghetto, Lento und Vivo aus den zehn Stücken Les Cinq Doigts ein. Allem Vermuten nach war dies die erste erwerbsmäßige Schallplattenproduktion Strawinskys. Im Umfeld dieser Aufnahmearbeiten, wahrscheinlich der durch die unveränderbare Zeitgrenze der damaligen Plattenseiten notwendig ausgelösten Bitte um Kürzungen oder Auswahlen aus dem Original wegen, kam ihm der Gedanke, ein Stück zu komponieren, bei dem die Länge der einzelnen Teile genau dem möglichen Zeitumfang einer Grammophonplatte entsprach. Dadurch wollte er die Zerstückelung und nachträgliche Anpassung eines Werkes an die Plattengröße umgehen, die sonst unvermeidlich gewesen wären.

Bedeutung: Nur wenige Werke sind in der Strawinsky-Literatur so widersprüchlich beurteilt worden wie die Serenade, die das erste nicht mehr für elektrisches Klavier übertragene Strawinsky-Werk wurde und mit dem die gewerbsmäßige Schallplattenproduktion Strawinskys einsetzte. Auffällig sind die Extremwidersprüche in der Beurteilung, indem der eine Autor die Serenade als Strawinskys bestes Klavierwerk, der andere sie als sein schwächstes bewertet wissen will. Kompositionstechnische Auswirkungen hat die Serenade nicht gehabt. Was sie stilistisch vertritt, war durch das Oktett bekannt und durch Sonate und Serenade nur bestätigt worden. Die Thesen ließen sich vordergründig um so leichter anschaulich machen, als Schönberg zwei Jahre zuvor ebenfalls eine ‚Serenade’ komponiert hatte, in deren vertontem Petrarca-Sonett des vierten Satzes sich die erste veröffentlichte lineare Zwölftonmelodie findet. Für Strawinsky gehörte Schönbergs Serenade’ mit den ‚Fünf Stücken für Orchester, den HerzgewächsenPierrot lunaire und den späteren Orchestervariationen zu den fünf Kompositionen Schönbergs, die er als dessen bedeutendste künstlerische Leistungen zählte, während er die anderen Schönberg-Kompositionen auch nach seiner Hinwendung zur Webernschen Reihentechnik nach dem Tode des durchaus gewürdigten Schönberg weniger schätzte.

Fassungen: Zu Lebzeiten Strawinskys ist der Originaldruck nicht unverändert geblieben, jedoch erfolgte die Fehlerbereinigung in einer neuen Auflage mit eigener Plattennummer halbherzig. Der Vertrag mit dem Russischen Musikverlag wurde am 21. November 1925 unter der römischen Vertragsnummer VI geschlossen. Strawinsky erhielt ein festes Honorar von 1250 $, also 250 $ mehr als für die Sonate . Die Auflage betrug auch für die Serenade 500 Exemplare. Die Serenade erschien 1926 mit einem beispiellosen Verkaufserfolg von 532 abgesetzten Stücken. Es ist von einer sofortigen zweiten Auflage auszugehen. Serenade wie Sonate wurden als einzige der Strawinsky-Kompositionen im Russischen Musikverlag nicht einzeln, sondern nach Auflagen abgerechnet. Eine Neuauflage mit 900 Stück ist auf jeden Fall für 1929 nachgewiesen. Boosey & Hawkes übernahm die Rechte zunächst noch unter Nennung des Originalverlegers Kussewitzky. Die Boosey-Ausgabe blieb bis auf die spätere veränderte Namensschreibung und ein verkleinertes Druckformat mit den Ausgaben von 1925 und 1950 identisch. Auch der russische Nachdruck von 1968 folgt dem fehlerhaften Original von 1926. Die gesonderten Verlagsverträge für die Übernahme aus dem Russischen Musikverlag in den Verlag Boosey & Hawkes tragen für Serenade wie für Sonate mit 6. November 1950 dasselbe Datum. Seit 1980 wurde die Serenade nur noch in der Soulima-Fassung ausgeliefert.

Historische Aufnahme: Paris 5.-6. 7. 1934, mit Igor Strawinsky als Pianist.

CD-Edition: VII-2/6-9.

Autograph: Paul Sacher Stiftung Basel.

Copyright: 1926 durch den Russischen Musikverlag Berlin; übertragen 1947 an Boosey & Hawkes New York.

Ausgaben

a) Übersicht

44-1 1926; Russischer Musikverlag Berlin; 20 S.; R. M. V. 429.

44-1Straw1ibd. [mit Eintragungen].

44-1Straw2ibd. [mkit Eintragungen].

44-2 1929 Russischer Musikverlag Berlin; 20 S.; R. M. V. 468.

44-229ibd.

44-3 (1948); Russischer Musikverlag / Boosey & Hawkes London; 20 S.; B. & H. 16303 .

44-3Straw ibd. [mit Eintragungen] .

44-354 1954 ibd.

44-358 1958 ibd.

44-3[65] [ 1965 ] ibd.

44-4Alb 1968; Editions Musique Moskau; 17 S.; 5064.

b) Identifikationsmerkmale

44-1 IGOR STRAWINSKY / SÉRÉNADE en LA / EN QUATRE MOUVEMENTS / pour Piano / [Vignette] / ÉDITION RUSSE DE MUSIQUE // IGOR STRAWINSKY / SÉRÉNADE en LA / EN QUATRE MOUVEMENTS / pour Piano / Prix: M. 5 / [Vignette] / PROPRIÉTÉ DE L'ÉDITEUR POUR TOUS PAYS. / ÉDITION RUSSE DE MUSIQUE / (RUSSISCHER MUSIKVERLAG G. M. B. H.*) / BERLIN / FONDÉE PAR S. ET N. KOUSSEWITZKY / DÉPOTS: PARIS · LEIPZIG · NEW YORK · LONDRES · BRUXELLES · BARCELONE · MADRID · VIENNE / PARIS / 22, RUE D'ANJOU / S. A. DES GRANDES ÉDITIONS MUSICALES // (Klavierausgabe ungeheftet eingelegt 24,8 x 32 (4° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag dünner Karton schwarz auf cremeweiß (gelbbeige) [Außentitelei mit Vignette 0,8 x 0,8 Ornamentspirale in Quadrat, 3 Leerseiten] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei mit Vignette 0,8 x 0,8 Ornamentspirale in Quadrat, Leerseite] + 4 Seiten Nachspann [2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >LES ŒUVRES / d’IGOR STRAWINSKY<** ohne Stand, Leerseite]; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung oberhalb Kopftitel mittig kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopf- und nicht numeriertem Satztitel >HYMNE< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1925<; Herausgeberbenennung neben und unter Kopftitel linksbündig zentriert >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig zentriert >Russischer Musikverlag G.M.B.H. Berlin / (Edition Russe de Musique) / Copyright 1926 by Russischer Musikverlag G.M.B.H. Berlin.< rechtsbündig teilkursiv > Tous droits d'exécution, de reproduction et / d'arrangements réservés pour tous pays. / Propriété de l'Editeur pour tous pays.<; Platten-Nummer >R.M.V. 429<; Herstellungshinweis S. 20 linksbündig zentriert als Endevermerk >Grav. Imp. Delanchy-Dupré Paris Asnières / 2 et 4, Avenue de la Marne, 1926.<) // 1926

* G. M. B. H. ist mit kleineren Lettern und dabei B. H. unter G. M. gedruckt.

** angezeigt werden ohne Editionsnummern und ohne Preise >PÉTROUCHKA (BALLET) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A QUATRE MAINS PAR L’AUTEUR / TROIS MOUVEMENTS DE PÉTROUCHKA / TRANSCRIPTION POUR PIANO SOLO PAR L’AUTEUR / rossignol (CONTE LYRIQUE) / RÉDUCTION POUR CHANT ET PIANO PAR L’AUTEUR / [#] (textes russe et français) / INTRODUCTION, CHANT DU PÊCHEUR et AIR DU ROSSIGNOL / [#] tirés du I eracte). / MARCHE CHINOISE. TRANSCRIPTION POUR PIANO SOLO / [#] par THÉODORE SZANTO / CHANT DU ROSSIGNOL (POÈME SYMPHONIQUE) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A DEUX MAINS PAR J. LARMANJAT / LE SACRE DU PRINTEMPS (BALLET) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A QUATRE MAINS PAR L’AUTEUR / PULCINELLA (BALLET) / SUITE DE PULCINELLA pour Petit Orchestre / PARTITION DE POCHE / TROIS PIÈCES POUR QUATUOR A CORDES / PARTIES / PARTITION DE POCHE / OCTUOR POUR INSTRUMENTS A VENT / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO Á DEUX MAINS PAR A. LOURIÉ / CONCERTO pour Piano et Orchestre d’Harmonie / RÉDUCTION POUR DEUX PIANOS A 4 MAINS PAR L’AUTEUR / SONATE pour Piano / MAVRA OPÉRA EN 1 ACTE / RÉDUCTION POUR CHANT ET PIANO PAR L’AUTEUR / (avec textes russe, français, anglais et allemand) / OUVERTURE POUR PIANO / AIR DE LA MÈRE, POUR CHANT ET PIANO / sur DEUX POÉSIES DE BALMONT / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe, français, anglais et allemand. / sur TROIS POÉSIES DE LA LYRIQUE JAPONAISE / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe, français et anglais. / TROIS PETITES CHANSONS (Souvenir de mon enfance) / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe et français, russe et anglais. / SYMPHONIES D’INSTRUMENTS A VENT / RÉDUCTION POUR PIANO A 2 MAINS. PAR A. LOURIÉ<.

44-1Straw1

Strawinskys Nachlassexemplar enthält Korrekturen [siehe Errata-Tabellen] und auf der Außentitelei zwischen Namen und Werktitel rechtsbündig die Anmerkung >Exemplaire / corrigé pour / l’executance<.

44-1Straw2

Strawinskys Nachlassexemplar enthält Korrekturen [siehe Errata-Tabellen]. Außerdem findet sich darin eine russisch geschriebene sehr persönliche Notiz „Igor Strawinsky / Freitag Beichte / 9. September 1926 / Nizza“.

44-2 IGOR STRAWINSKY / SÉRÉNADE en LA / EN QUATRE MOUVEMENTS / pour Piano / [Vignette] / ÉDITION RUSSE DE MUSIQUE // IGOR STRAWINSKY / SÉRÉNADE en LA / EN QUATRE MOUVEMENTS / pour Piano / Prix: M. 5 / [Vignette] / PROPRIÉtÉ DE L'ÉDITEUR POUR TOUS PAYS. / ÉDITION RUSSE DE MUSIQUE / (RUSSISCHER MUSIKVERLAG G. M. B. H.*) / BERLIN / FONDÉE PAR S. ET N. KOUSSEWITZKY / DÉPOTS: PARIS · LEIPZIG · NEW YORK · LONDRES · BRUXELLES · BARCELONE · MADRID · VIENNE / PARIS / 22, RUE D'ANJOU / S. A. DES GRANDES ÉDITIONS MUSICALES // (Klavierausgabe ungeheftet 24,8 x 32 (4° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag schwarz auf cremeweiß (gelbbeige) [Außentitelei mit Vignette 0,8 x 0,8 Ornamentspirale in Quadrat, Leerseite, Seite mit verlagseigener >LES ŒUVRES / d’IGOR STRAWINSKY<** ohne Stand, Leerseite] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei mit Vignette 0,8 x 0,8 Ornamentspirale in Quadrat, Leerseite]; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung oberhalb Kopftitel mittenzentriert kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopf- und Satztitel rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1925<; Herausgeberbenennung neben und unter Kopftitel linksbündig zentriert >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig zentriert >Russischer Musikverlag G.M.B.H. Berlin / (Edition Russe de musique***) / Copyright 1926 by Russischer Musikverlag G.M.B.H. Berlin.< rechtsbündig teilkursiv > Tous droits d'exécution, de reproduction et / d'arrangements réservés pour tous pays. / Propriété de l'Editeur pour tous pays.<; Platten-Nummer >R.M.V. 468<; Herstellungshinweis S. 20 linksbündig zentriert als Endevermerk >Grav. Imp. Delanchy-Dupré Paris – Asnières-Paris. / 2. et 4, Avenue de la Marne – XXIX<) // 1929

* G. M. B. H. ist mit kleineren Lettern und dabei B. H. unter G. M. gedruckt.

** angezeigt werden >PÉTROUCHKA (BALLET) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A QUATRE MAINS PAR L’AUTEUR / TROIS MOUVEMENTS DE PÉTROUCHKA / TRANSCRIPTION POUR PIANO SOLO PAR L’AUTEUR / rossignol (CONTE LYRIQUE) / RÉDUCTION POUR CHANT ET PIANO PAR L’AUTEUR / (textes russes et français) / INTRODUCTION, CHANT DU PÈCHEUR et AIR DU ROSSIGNOL< / (tirés du I eracte) / MARCHE CHINOISE, TRANSCRIPTION POUR PIANO SOLO / par THÉODORE SZANTO / CHANT DU ROSSIGNOL (POÈME SYMPHONIQUE) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A QUATRE MAINS PAR J. LARMANJAT / >LE SACRE DU PRINTEMPS (BALLET) / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A QUATRE MAINS PAR L’AUTEUR / PULCINELLA (BALLET) / SUITE DE PULCINELLA pour Petit Orchestre / PARTITION DE POCHE / TROIS PIÈCES POUR QUATUOR A CORDES / PARTIES / PARTITION DE POCHE / OCTUOR POUR INSTRUMENTS A VENT / PARTITION DE POCHE / RÉDUCTION POUR PIANO A DEUX MAINS PAR A. LOURIÈ / CONCERTO pour Piano et Orchestre d’Harmonie / RÉDUCTION POUR DUEX PIANOS A 4 MAINS PAR L’AUTEUR / SONATE pour Piano / MAVRA OPÉRA EN 1 ACTE / RÉDUCTION POUR CHANT ET PIANO PAR L’AUTEUR / (avec textes russe, français, anglais et allemand) / OUVERTURE POUR PIANO / AIR DE LA MÈRE, POUR CHANT ET PIANO / sur DEUX POÉSIES DE BALMONT / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe, français, anglais et allemand. / sur TROIS POÉSIES DE LA LYRIQUE JAPONAISE / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe, français et anglais. / >TROIS PETITES CHANSONS (Souvenir de mon enfance) / ÉDITION NOUVELLE avec textes russe et français, russe et anglais. / SYMPHONIES D’INSTRUMENTS A VENT / RÉDUCTION POUR PIANO A 2 MAINS. PAR A. LOURIÈ<.

*** Kleinschreibung original.

44-3 igor strawinsky / sérénade en la / serenade in a / pour piano / édition russe de musique · boosey & hawkes // Igor Strawinsky / Sérénade en La / Serenade in A / en quatre mouvements / pour Piano / [°] Édition Russe de Musique (S. et N. Koussewitzky) · Boosey & Hawkes / London · New York · Sydney · Toronto · Cape Town · Paris · Buenos Aires // (Klavierausgabe in Umschlag eingelegt 26,6 x 33 (2° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag tomatenrot auf graubeige [Außentitelei, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener >Édition Russe de Musique / (S. et N. Koussewitzky) / Boosey & Hawkes< Werbung > Igor Strawinsky <* Stand >No. 453<] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung 1. Notentextseite oberhalb Kopftitel mittig kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopftitel und Satztitel >HYMNE< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1925<; Herausgeberbenennung 1. Notentextseite zwischen Kopftitel und Satztitel linksbündig zentriert >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1926 by Édition Russe de Musique (Russischer Musikverlag) / for all countries. / Copyright assigned 1947 to Boosey & Hawkes, Inc., New York, U.S.A. / All rights of reproduction in any form reserved.<; Platten-Nummer >B. & H. 16303<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Plattennummer rechtsbündig >Printed in England.<; Ende-Nummer S. 20 als Endevermerk >H.P.B102.148.<) // (1948)

° im Nachlassexemplar Strawinskys befindet sich an dieser Stelle ein zentrierter Stempel >INCREASED PRICE / 5/6 d. / Boosey & Hawkes<.

* editionsgeordnete aufführungspraktische Reihenfolge mit französischen Titeln ohne Editionsnummern und ohne Preise zweispaltig. Angezeigt werden > Piano seul° / Trois Mouvements de Pétrouchka / Suite de Pétrouchka ( Th. Szántó ) / Marche chinoise de “ Rossignol ” / Sonate pour piano* / Ouverture de “ Mavra ” / Serenade en la / Symphonie*°° pour°° instruments à vent / Octuor pour instruments à vent / Partitions pour piano°* / Le Chant du Rossignol / Apollon Musagète / Le Baiser de la Fée / Orpheus / Piano à quatre mains° / Le* Sacre du Printemps / Pétrouchka / Deux Pianos à quatre mains° / Concerto pour piano* / Capriccio pour piano* et orchestre / Chant et piano°* / Deux Poésies de Balmont / Trois Poésies de la lyrique japonaise / Trois petites chansons / Chanson de Paracha de “ Mavra ” / Introduction, chant du pêcheur, air du / rossignol / Choeur°* / Ave Maria (a cappella) / Credo (a cappella) / Pater noster (a cappella) // Partitions pour chant et piano* / Rossignol. Conte lyrique en 3 actes / Mavra. Opéra bouffe en 1 acte / Œdipus Rex. Opéra-oratorio en 1 acte* / Symphonie de Psaumes / Perséphone / Violon et Piano°* / Suite d’après Pergolesi / Duo Concertant / Airs du Rossignol / Danse Russe / Divertimento / Suite Italienne / Chanson Russe / Violoncelle et Piano°* / Suite Italienne ( Piatigorsky ) / Musique de Chambre° / Trois pièces pour quatuor à cordes / Octuor pour instruments à vent / Partitions de poche° / Suite de Pulcinella / Symphonies pour°° instruments à vent / Concerto pour piano* / Chant du Rossignol / Pétrouchka. Ballet / Sacre* du Printemps / Le Baiser de la Fée / Apollon Musagète / Œdipus Rex* / Perséphone / Capriccio* / Divertimento / Quatre Études pour orchestre / Symphonie de Psaumes / Trois pièces pour quatuor à cordes / Octuor pour instruments à vent / Concerto en ré pour orchestre à cordes< [* unterschiedliche Schreibweisen original; ° mittenzentriert; °° Schreibweise original]. Die Niederlassungsfolge ist mit London-New York-Sydney-Toronto-Cape Town-Paris-Buenos Aires angegeben.

44-3Straw

Strawinskys fehlerkorrigiertes Nachlassexemplar enthält auf der Außentitelei seitenoberhalb rechtsbündig die Anmerkung >ISt [#] with some / [#] red pencil / [#] corrections / [#] of old misprints<. Das Format ist um Millimeter geringfügig kleiner.

44-354 igor strawinsky / sérénade en la / serenade in a / pour piano / édition russe de musique · boosey & hawkes // Igor Strawinsky / Sérénade en La / Serenade in A / en quatre mouvements / pour Piano / Édition Russe de Musique (S. et N. Koussewitzky) · Boosey & Hawkes / London · Paris · Bonn · Capetown · Sydney · Toronto · New York // (Klavierausgabe [nachgeheftet] 23,8 x 31,2 (2° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag tomatenrot auf graubeige [Außentitelei, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener >Édition Russe de Musique / (S. et N. Koussewitzky) / Boosey & Hawkes< Werbung > Igor Strawinsky <* Stand >No. 453<] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung 1. Notentextseite oberhalb Kopftitel mittig kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopftitel und Satztitel >HYMNE< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1925<; Herausgeberbenennung 1. Notentextseite zwischen Kopftitel und Satztitel linksbündig zentriert >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1926 by Édition Russe de Musique (Russischer Musikverlag) / for all countries. / Copyright assigned 1947 to Boosey & Hawkes, Inc., New York, U.S.A. / All rights of reproduction in any form reserved.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Satzspiegel rechtsbündig >Printed in England.<; Platten-Nummer >B. & H. 16303<; Ende-Nummer S. 20 als Endevermerk >2. 54. E<) // (1954)

* editionsgeordnete aufführungspraktische Reihenfolge mit französischen Titeln ohne Editionsnummern und ohne Preise zweispaltig. Angezeigt werden > Piano seul° / Trois Mouvements de Pétrouchka / Suite de Pétrouchka ( Th. Szántó ) / Marche chinoise de “ Rossignol ” / Sonate pour piano* / Ouverture de “ Mavra ” / Serenade en la / Symphonie*°° pour°° instruments à vent / Octuor pour instruments à vent / Partitions pour piano°* / Le Chant du Rossignol / Apollon Musagète / Le Baiser de la Fée / Orpheus / Piano à quatre mains° / Le* Sacre du Printemps / Pétrouchka / Deux Pianos à quatre mains° / Concerto pour piano* / Capriccio pour piano* et orchestre / Chant et piano°* / Deux Poésies de Balmont / Trois Poésies de la lyrique japonaise / Trois petites chansons / Chanson de Paracha de “ Mavra ” / Introduction, chant du pêcheur, air du rossignol / Choeur°* / Ave Maria (a cappella) / Credo (a cappella) / Pater noster (a cappella) // Partitions pour chant et piano* / Rossignol. Conte lyrique en 3 actes / Mavra. Opéra bouffe en 1 acte / Œdipus Rex. Opéra-oratorio en 1 acte* / Symphonie de Psaumes / Perséphone / Violon et Piano°* / Suite d’après Pergolesi / Duo Concertant / Airs du Rossignol / Danse Russe / Divertimento / Suite Italienne / Chanson Russe / Violoncelle et Piano°* / Suite Italienne ( Piatigorsky ) / Musique de Chambre° / Trois pièces pour quatuor à cordes / Octuor pour instruments à vent / Partitions de poche° / Suite de Pulcinella / Symphonies pour°° instruments à vent / Concerto pour piano* / Chant du Rossignol / Pétrouchka. Ballet / Sacre* du Printemps / Le Baiser de la Fée / Apollon Musagète / Œdipus Rex* / Perséphone / Capriccio* / Divertimento / Quatre Études pour orchestre / Symphonie de Psaumes / Trois pièces pour quatuor à cordes / Octuor pour instruments à vent / Concerto en ré pour orchestre à cordes< [* unterschiedliche Schreibweisen original; ° mittenzentriert; °° Schreibweise original]. Die Niederlassungsfolge ist mit London-Paris-Bonn-Cape Town-Sydney-Toronto-New York< angegeben.

44-358 igor strawinsky / sérénade en la / serenade in a / pour piano / édition russe de musique · boosey & hawkes // Igor Strawinsky / Sérénade en La / Serenade in A / en quatre mouvements / pour Piano / Édition Russe de Musique (S. et N. Koussewitzky) · Boosey & Hawkes / London · Paris · Bonn · Capetown · Sydney · Toronto · Buenos Aires · New York // (Klavierausgabe [nachgeheftet] 23,5 x 30,9 (2° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag rot auf graubeige [Außentitelei, 3 Leerseiten] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung 1. Notentextseite oberhalb Kopftitel mittig kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopftitel und Satztitel >HYMNE< rechtsbündig zentriert >Igor Strawinsky / 1925<; Herausgeberbenennung 1. Notentextseite zwischen Kopftitel und Satztitel linksbündig zentriert >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1926 by Édition Russe de Musique (Russischer Musikverlag) / for all countries. / Copyright assigned 1947 to Boosey & Hawkes, Inc., New York, U.S.A. / All rights of reproduction in any form reserved.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Satzspiegel unter Plattennummer rechtsbündig >Printed in England.<; Platten-Nummer >B. & H. 16303<; Ende-Nummer S. 20 rechtsbündig als Endevermerk >4. 58. E<) // (1958)

44-3[65] igor stravinsky / sérénade en la / serenade in a / pour piano / édition russe de musique · boosey & hawkes // Igor Stravinsky / Sérénade en La / Serenade in A / en quatre mouvements / pour Piano / Édition Russe de Musique (S. et N. Koussewitzky) Boosey & Hawkes / London. Paris. Bonn. Johannesburg. Sydney. Toronto. New York // (Klavierausgabe [nachgeheftet] 23,3 x 31 (4° [4°] ); 20 [18] Seiten + 4 Seiten Umschlag dunkelrot auf graugrün [Außentitelei, 2 Leerseiten, Seite mit verlagseigener Werbung >Igor Stravinsky<* Stand >No. 40< # >7.65<] + 2 Seiten Vorspann [Innentitelei, Leerseite] ohne Nachspann; Kopftitel >SÉRÉNADE EN LA<; Widmung 1. Notentextseite oberhalb Kopftitel mittenzentriert kursiv > A ma femme <; Autorenangabe 1. Notentextseite paginiert S. 3 zwischen Kopftitel und Satztitel >HYMNE< rechtsbündig zentriert >Igor Stravinsky / 1925<; Herausgeberbenennung 1. Notentextseite zwischen Kopftitel und Satztitel linksbündig >Edited by / ALBERT SPALDING / New-York<; Rechtsschutzvorbehalt 1. Notentextseite oberhalb Kopftitel linksbündig gekastet >IMPORTANT NOTICE / The unauthorised copying / of the whole or any part of / this publication is illegal< unterhalb Notenspiegel linksbündig >Copyright 1926 by Édition Russe de Musique (Russischer Musikverlag) / for all countries. / Copyright assigned 1947 to Boosey & Hawkes, Inc., New York, U.S.A. / All rights of reproduction in any form reserved.<; Herstellungshinweis 1. Notentextseite unterhalb Satzspiegel rechtsbündig >Printed in England.<; Platten-Nummer >B. & H. 16303<; ohne Endevermerk) // [1965]

* Angezeigt werden ohne Niederlassungsangaben zweispaltig ohne Editionsnummern und ohne Preisangaben >Operas and Ballets° / Agon [#] Apollon musagète / Le baiser de la fée [#] Le rossignol / Mavra [#] Oedipus rex / Orpheus [#] Perséphone / Pétrouchka [#] Pulcinella / The flood [#] The rake’s progress / The rite of spring° / Symphonic Works° / Abraham and Isaac [#] Capriccio pour piano et orchestre / Concerto en ré (Bâle) [#] Concerto pour piano et orchestre / [#] d’harmonie / Divertimento [#] Greetings°° prelude / Le chant du rossignol [#] Monumentum / Movements for piano and orchestra [#] Quatre études pour orchestre / Suite from Pulcinella [#] Symphonies of wind instruments / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine [#] Variations in memoriam Aldous Huxley / Instrumental Music° / Double canon [#] Duo concertant / string quartet [#] violin and piano / Epitaphium [#] In memoriam Dylan Thomas / flute, clarinet and harp [#] tenor, string quartet and 4 trombones / Elegy for J.F.K. [#] Octet for wind instruments / mezzo-soprano or baritone [#] flute, clarinet, 2 bassoons, 2 trumpets and / and 3 clarinets [#] 2 trombones / Septet [#] Sérénade en la / clarinet, horn, bassoon, piano, violin, viola [#] piano / and violoncello [#] / Sonate pour piano [#] Three pieces for string quartet / piano [#] string quartet / Three songs from William Shakespeare° / mezzo-soprano, flute, clarinet and viola° / Songs and Song Cycles° / Trois petites chansons [#] Two poems and three Japanese lyrics / Two poems of Verlaine° / Choral Works° / Anthem [#] A sermon, a narrative, and a prayer / Ave Maria [#] Cantata / Canticum Sacrum [#] Credo / J. S. Bach: Choral-Variationen [#] Introitus in memoriam T. S. Eliot / Mass [#] Pater noster / Symphony of psalms [#] Threni / Tres sacrae cantiones°< [° mittenzentriert; °° Titelfehler original].

44-4Alb Stravinsky* / И. СТРАВИНСКИЙ // IGOR STRAVINSKY / ŒUVRES POUR PIANO / VOLUME / I / EDITIONS MUSIQUE MOSCOU · 1968 // ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ / СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО / ТОМ / I / ИЗДАТЕЛЬСТВО МУЗЫКА · МОСКВА · 1968 // [Rückendeckel] ИГОРЬ СТРАВИНСКИЙ 1 СОЧИНЕНИЯ ДЛЯ ФОРТЕПИАНО // (Album 1,6 x 22 [22,3] x 28,9 [29,4]; 143 [143] Seiten + 4 Seiten Einband Kunstleder [Außentitelei schwarz auf cremeweiß, 2 Leerseiten rot, Leerseite creme] + 8 Seiten Vorspann (einschließlich Bindeseiten) [Leerseite rot, Leerseite weiß, ganzseitiges Photofrühporträt links blickend, 2 Leerseiten, Innentitelei französisch, Innentitelei russisch, Herausgeberangabe russisch >Составлние и редакция / А. КОНДРАТЬЕВА и К. СОРОКИНА< französisch >Complétés et rédigés par / A. KONDRATJEV et K. SOROKINE<] + 7 Seiten Nachspann (einschließlich Bindeseiten) [Anmerkungsseite >ПРИМЕЧАНИЯ< mit Hinweisen auf Werkentstehungsjahre und Widmungen russisch, Inhaltsverzeichnis >СОДЕРЖАНИЕ< russisch, Impressum russisch >Индекс 9-4-4< mit Namensnennungen >Редактор А. Баку лов/ Художник В. Ант ипов/ Худож .редактор Г. Христиани/ Техн. редактор В. Ки чороская< und aufgeschlüsselten Format- und Herstellungsangaben, 3 Leerseiten, Leerseite rot]; Nachdruck der [druckverfehlerten] Originalausgabe S. 102-118; Kopftitel russisch-französisch >СЕРЕНАДА # SERENADE / в ля # en la<; Satztitel russisch-französisch mit unpunktierter arabischer Numerierung S. 102-105 (>1 / ГИМН [#] HYMNE<), S. 106-108 (>2 / РОМАНС [#] ROMANZA<), S. 109-114 (>3 / РОНДОЛЕТТО [#] RONDOLETTO<), S. 115-118 (>4 / ФИНАЛЬНАЯ КАДЕНЦИЯ [#] CADENZA FINALA<); Platten-Nummer >5064<; ohne Autorenangabe, Rechtsschutzvorbehalte und Originalverlegernennung auf den Notentextseiten, ohne Endevermerke) // 1968

° senkrecht zum Text stehend.

* stilisierter Namenszug im Prägeverfahren erhaben mittelcreme auf cremeweiß mit seitengroßem Anfangsbuchstaben.


K Cat­a­log: Anno­tated Cat­a­log of Works and Work Edi­tions of Igor Straw­in­sky till 1971, revised version 2014 and ongoing, by Hel­mut Kirch­meyer.
© Hel­mut Kirch­meyer. All rights reserved.
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